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2. bis 9. Oktober 2008

     
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Liebe Leserinnen und Leser,

gleich zwei neue Filmreihen beginnen am morgigen Freitag: „Kino horizontal: Prostitution im Film“ begleitet unsere Galerieausstellung ALLES ÜBER ROSEMARIE mit ausgewählten Spiel- und Dokumentarfilmen bis Dezember, „Tapas Mixtas: Neues spanisches Kino“ präsentiert bis 31. Oktober international anerkannte und preisgekrönte Produktionen aus Spanien.

Am kommenden Sonntag stellt Regisseur Hannes Stöhr in der Reihe „Was tut sich – im deutschen Film?“ sein fiktionale Musikerporträt BERLIN CALLING (2007) vor, das am heutigen Donnerstag in den Kinos anläuft.

Unsere Ausstellungen haben am morgigen Freitag, dem Tag der Deutschen Einheit, von 10 bis 19 Uhr geöffnet.

Information & Ticketreservierung unter: 069 - 961 220 220

www.deutschesfilmmuseum.de

 

INHALT

Was tut sich – im deutschen Film
Kino horizontal: Prostitution im Film
Tapas Mixtas - Neues spanisches Kino
Jim Rakete – 1/8 Sec.
Alles über Rosemarie
Dokumentarfilm & Gespräch
Sinn und Suche – Glaube in der Projektion
Klassiker & Raritäten
Kinderkino & kinderatelier
Neues auf filmportal.de
Kinoprogramm zum Ausdrucken
Museumspädagogik

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  BERLIN CALLING (2007)   WAS TUT SICH – IM DEUTSCHEN FILM?
BERLIN CALLING (2007) taucht in die Rave-Szene der deutschen Hauptstadt ein: Martin (DJ Paul Kalkbrenner) ist in Berlin erfolgreicher Elektro-Komponist und tourt von Auftritt zu Auftritt durch die Welt der Tanzclubs. Dabei jagt ein Drogenrausch den nächsten und eine berufliche und private Krise nimmt ihren Lauf. Im Anschluss an den Film spricht Regisseur Hannes Stöhr mit Ulrich Sonnenschein von epd film, dem Kooperationspartner der Reihe. mehr
       
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  BELLE DE JOUR Belle de jour – Schöne des Tages

MONSTER (2005)

  KINO HORIZONTAL: PROSTITUTION IM FILM
Mit Rolf Thieles Skandalfilm DAS MÄDCHEN ROSEMARIE (1958), der die Geschichte der in Frankfurt ermordeten Edelprostituierten Rosemarie Nitribitt (Nadja Tiller) erzählt, beginnt die neue Reihe.
Von masochistischen Traumbildern heimgesucht arbeitet eine wohlhabende, verheiratete junge Frau (Catherine Deneuve) unter dem Namen BELLE DE JOUR (1967) tagsüber in einem Edelbordell. Luis Buñuels Film handelt von der zerstörerischen Macht des Verlangens sowie der Brüchigkeit der bürgerlichen Gesellschaft und ihrer Institutionen.
MONSTER (2005) erzählt die Geschichte der ersten weiblichen Serienkillerin Amerikas, einer Prostituierten (großartig gespielt von Charlize Theron). Als sie zwei gewalttätige Freier tötet, nimmt die Tragödie ihren Lauf.
Die Frankfurter Filmemacherin Eva Heldmann gewährt in der Dokumentation FIVE SEX ROOMS UND EINE KÜCHE (2007) Einblick die Arbeit der Domina Lady Tara, die in Offenbach ein Bordell betreibt. mehr
       
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  JIM RAKETE: 1/8 SEC. AUGEN/BLICK/PORTRÄTS   JIM RAKETE: 1/8 SEC. AUGEN/BLICK/PORTRÄTS
Jim Rakete versammelte für sein Buch- und Ausstellungsprojekt „Vertraute Fremde“, darunter Protagonisten des deutschen Films wie Ulrich Mühe, Martina Gedeck, Jürgen Vogel, Mario Adorf, Tom Tykwer und Fatih Akin, die er gänzlich ohne Effekte und ohne digitale Nachbearbeitung mit seiner Plattenkamera festgehalten hat. In der begleitenden Veranstaltungsreihe werden einige der Porträtierten als Gäste erwartet. mehr
       
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  ALLES ÜBER ROSEMARIE   ALLES ÜBER ROSEMARIE
Unsere Galerieausstellung präsentiert die Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte des umstrittenen Spielfilms DAS MÄDCHEN ROSEMARIE, basierend auf dem umfangreichen Nachlass von Luggi Waldleitner, der zu den erfolgreichsten Produzenten der Nachkriegszeit zählt. mehr
Für die nächste Stadtführung auf den Spuren der Edelprostituierten Rosemarie Nittribitt am 5. Oktober (15 Uhr) können Sie sich anmelden unter Telefon 069–961220223 oder per Mail museumspädagogik@deutsches-filmmuseum.de
       
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  LA MALA EDUCACIÓN Schlechte Erziehung

 

 

TAPAS MIXTAS – NEUES SPANISCHES KINO
„Im Amerika Haus spricht man jetzt spanisch“, so wirbt das neu eröffnete Instituto Cervantes in Frankfurt. Begleitend zeigt unsere Filmreihe international anerkannte und preisgekrönte Produktionen der vergangenen vier Jahre - natürlich in Originalfassungen mit Untertiteln.
In LA MALA EDUCACIÓN erinnert sich Pedro Almodóvar (2003) an seine Kindheit zu Beginn der 1960er Jahre in einem katholischen Internat, an erste sexuelle Erfahrungen und die Begegnung mit dem Kino.
Regisseurin Iciar Bollain beschreibt in TE DOY MIS OJOS (2003) den Leidensweg einer jungen Frau, die von ihrem Mann misshandelt wird und dennoch immer wieder zu ihm zurückkehrt. mehr
   
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  NEWS FROM HOME (2006)   DOKUMENTARFILM & GESPRÄCH
Unsere mit NAXOS – Kino im Theater veranstaltete monatliche Reihe präsentiert im Oktober NEWS FROM HOME (2006). Darin setzt sich Amos Gitai, einer der bedeutendsten Filmemacher Israels, mit der bewegten Geschichte eines Hauses in Jerusalem auseinander. Im Anschluss findet ein Filmgespräch statt. mehr

       
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  SOPHIE SCHOLL (D 2005)   SINN UND SUCHE - GLAUBE IN DER PROJEKTION
Historisch detailgetreu schildert das preisgekrönte und für einen Oscar nominierte Drama die letzten Tage des Lebens von SOPHIE SCHOLL (D 2005), die in der Widerstandsgruppe „Die Weiße Rose“ gegen das NS-Regime kämpfte. Hauptdarstellerin Julia Jentsch erhielt für ihre schauspielerische Leistung den Silbernen Bären bei der Berlinale. PD. Dr. Jörg Herrmann spricht im Anschluss über den Film. mehr
       
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  GILDA

A STREETCAR NAMED DESIRE Endstation Sehnsucht

  KLASSIKER UND RARITÄTEN
TEOREMA (1968) ist Pier Paolo Pasolinis düstere Vision vom Kapitalismus geformter menschlicher Beziehungen: Eine großbürgerliche Mailänder Familie wird durch das Erscheinen eines mysteriösen Fremden radikal verwandelt.
Mit GILDA (1946) drehte Charles Vidor einen Klassiker des Film noir um eine gefährlichen Dreiecksbeziehung, der Hauptdarstellerin Rita Hayworth zur unsterblichen „Liebesgöttin“ und Stilikone machte.
Thematisch radikal und ästhetisch sperrig erzählt Deutschlands eigenwilligster Filmemacher Herbert Achternbusch in DAS LETZTE LOCH (1981) schonungslos von privaten Ängsten, Schuldgefühlen und Verzweiflungen. Sein Protagonist, der professionelle Fliegenfänger und Privatdetektiv Nil, versucht, schwerste historische Schuld mit Bier- und Schnapstrinken zu verdrängen.
A STREETCAR NAMED DESIRE
(1951), nach einem Theaterstück von Tennessee Williams, ist ein düsteres psychologisches Drama mit Starbesetzung: Vivien Leigh verkörpert die psychisch labile Blanche DuBois, Kim Hunter spielt Blanches Schwester Stella und Marlon Brando deren gewalttätigen Ehemann Stanley Kowalski. mehr
       
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  DICK UND DOOF – DIE WÜSTENSÖHNE (1933)   KINDERKINO & KINDERATELIER
Nicht nur unsere kleinen Besucher können selbst Trick- und Knetfilme drehen im kinderatelier am Samstag und Sonntag (jeweils von 14 bis 18 Uhr) ohne Voranmeldung. mehr
Am Freitag und Sonntag präsentieren wir einen zeitlosen Klassiker: DICK UND DOOF – DIE WÜSTENSÖHNE (1933). Stan Laurel und Oliver Hardy versuchen am Stiftungsfest des Männerclubs „Wüstensöhne“ teilzunehmen und ihre Frauen hinters Licht zu führen – ihr raffinierter Plan scheitert jedoch an unglücklichen Zufällen und ihrer Tollpatschigkeit. mehr
       
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  filmportal.de   Neues auf filmportal.de
10 Sekunden, 18 Jahre und ein ganzes Leben beschäftigen uns diese Woche auf filmportal.de. 10 SEKUNDEN Unachtsamkeit genügen, um ein furchtbares Flugzeugunglück zu verursachen – von dessen Folgen für eine Reihe von Beteiligten Nicolai Rohdes gleichnamiger Film erzählt. 18 Jahre Gesamtdeutschland sind für "Titanic"-Mitarbeiter Martin Sonneborn unterdessen der Anlass, in HEIMATKUNDE auf einer nicht ganz ernst gemeinten Expedition dem Stand der Dinge in der Ex-DDR nachzuspüren. Sein ganzes Leben schließlich hat Filmemacher Luis Trenker seiner Tiroler Heimat gewidmet – und als Mann der Berge ist er bis heute unvergessen. mehr

       
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  Kinotermine im Deutschen Filmmuseum (Telefon 069 / 961 220 220)
   

 

Tagsüber

18 Uhr

20.30 Uhr

22.30 Uhr

02 Do

 

Klassiker & Raritäten
TEOREMA (DF)
Einführung: Jim Heller

20.00 Uhr: Sinn und Suche
SOPHIE SCHOLL – DIE LETZTEN TAGE
Referent:
Pd. Dr. Jörg Herrmann (Hamburg)

 

03 Fr

14.30 Uhr: Kinderkino
DICK & DOOF – DIE
WÜSTENSÖHNE (DF)

Kino horizontal: Prostitution im Film
DAS MÄDCHEN ROSEMARIE

Tapas Mixtas – Neues spanisches Kino
LA MALA EDUCACIÓN (OmU)

Tapas Mixtas – Neues spanisches Kino
TE DOY MIS OJOS (OmU)

04 Sa

 

Tapas Mixtas – Neues spanisches Kino
TE DOY MIS OJOS (OmU)

Kino horizontal: Prostitution im Film
BELLE DE JOUR (OmU)

Kino horizontal: Prostitution im Film
MONSTER
(OmU)

05 So

16.00 Uhr: Kinderkino
DICK & DOOF – DIE
WÜSTENSÖHNE (DF)

Kino horizontal: Prostitution im Film
BELLE DE JOUR (OmU)

20.00 Uhr: Was tut sich – im deutschen Film?
BERLIN CALLING
zu Gast: Hannes Stöhr

 

06 Mo

Keine Vorstellung

Keine Vorstellung

Keine Vorstellung

Keine Vorstellung

07 Di

 

Klassiker & Raritäten
GILDA (DF)
Einführung: Simon Ofenloch

20.00 Uhr: Dokumentarfilm & Gespräch | Naxos Kino
NEWS FROM HOME
(OmU)
Gespräch im Anschluss

 

08 Mi

 

Klassiker & Raritäten
DAS LETZTE LOCH
Einführung: Felix Fischl

Kino horizontal: Prostitution im Film
FIVE SEX ROOMS UND EINE KÜCHE

 

09 Do

 

Klassiker & Raritäten
A STREETCAR NAMED DESIRE (OF)
Einführung: Johanna Ruhl

Kino horizontal: Prostitution im Film
MONSTER (OmU)

 

         
 

Alle Termine und Filmtexte im Oktober finden Sie in unserem gedruckten Programmheft, das im Museum ausliegt und postalisch an Inhaber der Kinocard und Mitglieder unserer Freundeskreise verschickt wird. Wollen auch Sie das Programmheft jeden Monat frei Haus? mehr
Online finden Sie das Programm Oktober sowie die Kinotermine im Tabellarium Oktober zum Ansehen und Ausdrucken.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen ein schönes Wochenende
mit besten Grüßen vom Museumsufer

i.A. Horst Martin