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25. September bis 2. Oktober 2008

     
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Liebe Leserinnen und Leser,

am vergangenen Dienstag haben wir unsere Fotoausstellung Jim Rakete - 1/8 Sec. Augen/Blick/Porträts mit zahlreichen Gästen, darunter Jim Rakete und Volker Schlöndorff, feierlich eröffnet. Für die Ausstellung wurden Fotografien ausgewählt, die für den Fotografen ein Wiedersehen mit alten Bekannten oder erste Begegnungen mit den aktuellen Protagonisten der Filmbranche bedeuteten.

Am kommenden Donnerstag läuft der zweite Film unserer sechsteiligen Film- und Gesprächsreihe Sinn und Suche - Glaube in der Projektion: das preisgekrönte und für einen Oscar nominierte Drama SOPHIE SCHOLL – DIE LETZTEN TAGE (D 2005). Zum anschließenden Gespräch wird PD. Dr. Jörg Herrmann (Hamburg) erwartet. mehr

Information & Ticketreservierung unter: 069 - 961 220 220

www.deutschesfilmmuseum.de

 

INHALT

Jim Rakete: 1/8 sec.
Dokumentarfilm & Gespräch
Frankfurter filmhistorischer Vortrag
Sinn und Suche - Glaube in der Projektion
Mythos Troja
Die 68er
Spuren. Musik und Film
Klassiker & Raritäten
Jüdische Filmtage / Im Aufbau. Israelisches Kino
Alles über Rosemarie
Kinderkino & kinderatelier
Neues auf filmportal.de
Kinoprogramm zum Ausdrucken
Museumspädagogik

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  JIM RAKETE: 1/8 SEC. AUGEN/BLICK/PORTRÄTS   JIM RAKETE: 1/8 SEC. AUGEN/BLICK/PORTRÄTS
Gänzlich ohne Effekte und ohne digitale Nachbearbeitung arbeitete Jim Rakete bei der Porträtserie, einer Hommage an die klassische Fotografie im digitalen Zeitalter. „Vertraute Fremde“ versammelte der Berliner Fotograf für sein Buch- und Ausstellungsprojekt, darunter Protagonisten des deutschen Films wie Ulrich Mühe, Martina Gedeck, Jürgen Vogel, Mario Adorf, Tom Tykwer und Fatih Akin. In der begleitenden Veranstaltungsreihe werden einige der Porträtierten als Gäste erwartet. mehr
       
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  BIERBICHLER   DOKUMENTARFILM & GESPRÄCH
Unsere mit NAXOS – Kino im Theater veranstaltete monatliche Reihe präsentiert mit BIERBICHLER das filmische Porträt eines der renommiertesten Theater- und Filmschauspieler Deutschlands. Im Anschluss spricht Regisseurin Regina Schilling mit Hermann Kretschmar und Stephan Buchberger (Ensemble Modern) über die Zusammenarbeit mit Josef Bierbichler (2007). mehr
       
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  Harun Farocki   FRANKFURTER FILMHISTORISCHER VORTRAG
Harun Farocki – Die Rolle der Medien am 16. Juli
An drei Werken des Filmemachers Harun Farockis veranschaulicht Volker Pantenburg dessen kritischen Umgang mit Medien: IHRE ZEITUNGEN (1968) wendet sich gegen den Springer-Konzern, NICHT LÖSCHBARES FEUER (1969) wirft radikale Fragen zum Vietnamkriegs auf, und DIE TEILUNG ALLER TAGE (1970) widmet sich Formen der Ausbeutung. mehr
       
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  SOPHIE SCHOLL   SINN UND SUCHE - GLAUBE IN DER PROJEKTION
Historisch detailgetreu schildert das preisgekrönte und für einen Oscar nominierte Drama die letzten Tage des Lebens von SOPHIE SCHOLL (D 2005), die in der Widerstandsgruppe „Die Weiße Rose“ gegen das NS-Regime kämpfte. Hauptdarstellerin Julia Jentsch erhielt für ihre schauspielerische Leistung den Silbernen Bären. PD. Dr. Jörg Herrmann spricht im Anschluss über den Film. mehr
       
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  TROY

 

 

MYTHOS TROJA
HELEN OF TROY (1956), die amerikanisch-italienische Produktion von Regisseur Robert Wise, erzählt die Geschichte von der Entführung Helenas durch Paris und der Zerstörung Trojas durch das Heer ihres Gemahls Menelaos.
Wolfgang Petersens Adaption der mythischen Geschichte, TROY (2004), überzeugt durch aufwändige Bilder und internationale Starbesetzung, darunter Brad Pitt, Diane Kruger, Orlando Bloom und Peter O’Toole. mehr
   
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  JONAS QUI AURA 25 ANS EN L’AN 2000

 

  DIE 68ER: KURZER SOMMER – LANGE WIRKUNG
IF.... (1968) berichtet mit einer Mischung aus Realismus und Fantasie davon, wie in einer britischen Public School kleine, unpolitische Gesten der Auflehnung gegen das repressive Schulsystem sich zu einem antiautoritären Aufstand gegen das Establishment steigern.
JONAS QUI AURA 25 ANS EN L’AN 2000 (1976) war einer der großen Programmkinoerfolge in der Bundesrepublik: Alain Tanner zeigt Szenen aus dem Alltag acht verschiedener Personen, die sich auf der Suche nach alternativen Lebensformen befinden und alle die Paten des noch ungeborenen Jonas sind.
25 Jahre später nahm Alain Tanner den inhaltlichen Faden wieder auf: JONAS ET LILA, À DEMAIN (1999) spielt in den ersten sechs Monaten des Jahres 2000: Jonas ist inzwischen 25 Jahre alt geworden. mehr
       
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  TOPIO STIN OMICHLI Landschaft im Nebel

TEOREMA TEOREMA Geometrie der Liebe

  SPUREN. MUSIK UND FILM
Die Filmreihe begleitet das ECM Festival, das sich der Verbindung von Film und Musik widmet.
Andrej Tarkovskijs letzter, in Schweden gedrehter Film OPFER (1985) beeindruckt als ein in Wort und Bild vor Kraft strotzender, teils rätselhafter, teils unvergleichlich schöner Diskurs über den Gegensatz von Materialismus und Glaube.
Theodoros Angelopoulos begleitet in seinem vielfach ausgezeichneten Film LANDSCHAFT IM NEBEL (1988) zwei griechische Kinder auf deren Suche nach ihrem Vater, die für sie zu einem schmerzvollen Erwachsenwerden wird.
TEOREMA (1968), Pier Paolo Pasolinis düstere Vision vom Kapitalismus geformter menschlicher Beziehungen, zeigt eine großbürgerliche Mailänder Familie, die durch das Erscheinen eines mysteriösen Fremden radikal verwandelt wird.
Angelopoulos’ DER BIENENZÜCHTER (1986) erzählt in einer unendlichen Folge wunderbarer Bildkompositionen von der letzten Reise eines Bienenzüchters, fabelhaft gespielt von Marcello Mastroianni. mehr

       
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  DER BIENENZÜCHTER (1986)   KLASSIKER UND RARITÄTEN
Robert Wise’ HELEN OF TROY (1956) ist griechische Mythologie „à la Hollywood“ und läuft auch in unserer Filmreihe Mythos Troja.
Andrej Tarkovskij schuf in seinem letzten in der Sowjetunion gedrehten Film einen überwältigenden Kosmos voller mystisch-philosophischer Reflexionen und faszinierender Bildvisionen: Der STALKER (1979) führt einen Wissenschaftler und einen Schriftsteller zu einem unheilvollen Ort, an dem die geheimsten Wünsche in Erfüllung gehen sollen.
In der Reihe Spuren. Musik und Film können sie Theodoros Angelopoulos’ Klassiker DER BIENENZÜCHTER (1986) mit Marcello Mastroianni in einer seiner größten Rollen sehen. mehr
       
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  EYNAYIM GDOLOT Big Eyes   JÜDISCHE FILMTAGE / IM AUFBAU. ISRAELISCHES KINO
Ein eindrucksvolles Bild der israelischen Black-Panther-Bewegung, in der die angestaute Wut von Juden orientalischer Herkunft ihren Ausdruck fand, zeichnet LIGHT OUT OF NOWHERE (1973) anhand der Geschichte des siebzehnjährigen Shau.
BIG EYES (1974) von Regisseur Uri Zohar spielt im Tel Aviv der 70er Jahre und porträtiert zwei Männer, die sich weigern, Verantwortung zu übernehmen: Basketballtrainer Benny Fuhrmann und Yossi, sein Freund und bester Spieler. mehr
       
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  ALLES ÜBER ROSEMARIE   ALLES ÜBER ROSEMARIE
Unsere Galerieausstellung präsentiert die Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte des umstrittenen Spielfilms DAS MÄDCHEN ROSEMARIE, basierend auf dem umfangreichen Nachlass von Luggi Waldleitner, der zu den erfolgreichsten Produzenten der Nachkriegszeit zählt. mehr
Für die nächste Stadtführung auf den Spuren der Edelprostituierten Rosemarie Nittribitt am 5. Oktober (15 Uhr) können Sie sich anmelden unter Telefon 069–961220223 oder per Mail: museumspädagogik@deutsches-filmmuseum.de
       
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  DIE FARBEN DES PARADIESES (1999)   KINDERKINO & KINDERATELIER
Nicht nur unsere kleinen Besucher können selbst Trick- und Knetfilme drehen im kinderatelier am Samstag und Sonntag (jeweils von 14 bis 18 Uhr) ohne Voranmeldung. mehr
Am Freitag und Sonntag zeigt das Kinderkino DIE FARBEN DES PARADIESES (1999): Der sehbehinderte Mohammed wird von seinem Vater als Belastung empfunden und bei einem blinden Zimmermann in die Lehre gegeben. Der vielfach prämierte iranischen Film vermittelt durch märchenhafte Bilder dem Zuschauer ein Gefühl für die Schönheiten des Lebens. mehr
       
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  filmportal.de   Neues auf filmportal.de
Mit DER BAADER MEINHOF KOMPLEX stellt filmportal.de diese Woche den sicherlich meistdiskutierten deutschen Film des Jahres vor. Uli Edels starbesetztes Drama nach dem Buch von Stefan Aust zeichnet den Weg der RAF-Terroristen akribisch nah an den Fakten nach. Dass die Wahrheit hinter den Fakten für jeden eine andere ist, zeigt unsere DVD-Vorstellung ABSOLUT WARHOLA. Der Dokumentarfilm porträtiert die trinkfeste slowakische Verwandtschaft von Andy Warhol – und zeigt, welche ganz eigenen Vorstellungen diese von der Pop Art-Legende haben. Unsere Person der Woche ist Eberhard Junkersdorf, der neben vielen weiteren Klassikern auch DIE BLECHTROMMEL produziert hat – und STAMMHEIM, der den Prozess gegen die RAF schildert. mehr

       
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  Kinotermine im Deutschen Filmmuseum (Telefon 069 / 961 220 220)
   

 

Tagsüber

18 Uhr

20.30 Uhr

22.30 Uhr

25 Do

 

Klassiker & Raritäten| Mythos Troja
HELEN OF TROY (OF)

Jüdische Filmtage I Im Aufbau. Israelisches Kino
LIGHT OUT OF NOWHERE (OmeU)

 

26 Fr

14.30 Uhr: Kinderkino
DIE FARBEN DES PARADIESES (DF)

17.30 Uhr: Spuren. Musik und Film
OPFER (OmeU)

Die '68er
IF .... (OF)

Spuren. Musik und Film
LANDSCHAFT IM NEBEL (OmeU)

27 Sa

 

Jüdische Filmtage I Im Aufbau. Israelisches Kino
BIG EYES (OmeU)

Die '68er
JONAS QUI AURA 25 ANS EN L’AN 2000 (OmU)

Die '68er
JONAS ET LILA, A DEMAIN (OmU)

28 So

11.30 Uhr: Matinee | Mythos Troja
TROJA (OmU)
16.00 Uhr: Kinderkino
DIE FARBEN DES PARADIESES (DF)

Spuren. Musik und Film
TEOREMA (DF)

Die '68er
JONAS ET LILA, A DEMAIN (OmU)

 

29 Mo

Keine Vorstellung

Keine Vorstellung

Keine Vorstellung

Keine Vorstellung

Di 30

 

Klassiker & Raritäten | Spuren. Musik und Film
DER BIENENZÜCHTER (OmeU)

20.00 Uhr: Dokumentarfilm & Gespräch  | Naxos Kino
BIERBICHLER
Anschl. Gespräch: R. Schilling, H. Kretschmar und S. Buchberger (Ensemble Modern)

 

Mi 01

 

17.30 Uhr: Klassiker & Raritäten
STALKER (DF)
Einf.: Michael Schurig

Frankfurter filmhistorische Vorträge: Kino ‘68
IHRE ZEITUNGEN BRD, NICHT LÖSCHBARES FEUER, DIE TEILUNG ALLER TAGE
Vortrag: Volker Pantenburg

 

Do 02

 

Klassiker & Raritäten
TEOREMA (DF)
Einführung: Jim Heller

20.00 Uhr: Sinn und Suche
SOPHIE SCHOLL – DIE LETZTEN TAGE
Referent:
Pd. Dr. Jörg Herrmann (Hamburg)

 

         
 

Alle Termine und Filmtexte im September finden Sie in unserem gedruckten Programmheft, das im Museum ausliegt und postalisch an Inhaber der Kinocard und Mitglieder unserer Freundeskreise verschickt wird. Wollen auch Sie das Programmheft jeden Monat frei Haus? mehr
Online finden Sie das Programm September und Oktober sowie die Kinotermine im Tabellarium für September und Oktober zum Ansehen und Ausdrucken.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen ein schönes Wochenende
mit besten Grüßen vom Museumsufer

i.A. Horst Martin