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26. Juni bis 3. Juli 2008

     
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  Liebe Leserinnen und Leser,

am morgigen Freitag startet die 1. Französische Filmwoche, in 20 Vorstellungen erleben Sie aktuelles französisches Kino (in Originalfassungen mit Untertiteln) und eine Hommage an Anouk Aimée. Leider musste Anouk Aimée aus gesundheitlichen Gründen ihren Besuch in Frankfurt absagen. Auch ohne die „Grande Dame“ bieten wir- in Kooperation mit dem Institut Français, der Deutsch-Französischen Gesellschaft, dem Bureau du Cinema und unter der Schirmherrschaft des französischen Botschafters in Deutschland, Bernard de Montferrand-ein hochwertiges Programm mit Gästen, Premieren und einer Preview des Cannes-Gewinners ENTRE LES MURS (2008).
Zum Empfang am Freitag, 27. Juni (19 Uhr) sind Sie herzlich eingeladen!

Bei unserer Kino-Umfrage haben uns in den vergangenen Tagen noch zahlreiche Bögen erreicht, daher verlängern wir die Frist um eine weitere Woche. Zum Fragebogen

Information & Ticketreservierung unter: 069 - 961 220 220

www.deutschesfilmmuseum.de

 

INHALT
Französische Filmwoche
Klassiker & Raritäten
Anime ! High Art – Pop Culture
Anime! Filmreihe
Kinderkino & kinderatelier
Neues auf filmportal.de
Kinoprogramm zum Ausdrucken
Museumspädagogik

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Online-Shop

         
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  Anouk Aimée

LOLA Lola, das Mädchen aus dem Hafen

CEUX QUI RESTENT

NAISSANCE DES PIEUVRES Wasserlilien

  FRANZÖSISCHE FILMWOCHE (27. Juni bis 6. Juli)
Die Hommage an Anouk Aimée mit sieben Filmen beginnt mit zwei ihrer bedeutendsten Rollen: Jacques Demys Erstlingswerk LOLA (1960), in dem sie – angelehnt an Marlene Dietrichs Lola in DER BLAUE ENGEL (D 1929/30) – eine Nachtclubsängerin spielt, und UN HOMME ET UNE FEMME (1966), der mit dem Oscar als bester ausländischer Film ausgezeichnet wurde.
Als zwanzigjährige spielte die strahlend schöne Anouk Aimée in dem filmhistorisch bedeutenden, aber selten gezeigten LE RIDEAU CRAMOISI (1952) des Filmkritikers und Theoretikers Alexandre Astruc, einem Vorbereiter der nouvelle vague. In dem von Max Ophüls vor seinem Tod initierten, von Jacques Becker verfilmten Drama MONTPARNASSE 19 (1957) hatte sie ihren ersten großen Auftritt als eine Bürgerstochter, die den Maler Modigliani liebt. In UN SOIR, UN TRAIN (Ein Abend… Ein Zug, 1967) von André Delvaux, einer Meditation über Liebe, Einsamkeit und Tod, spielt sie die Geliebte eines Professors, die auf einer Reise verschwindet. Eine Überlebende des KZ Birkenau spielt sie in LA PETITE PRAIRIE AUX BOULEAUX (2002) von Marceline Loridan-Ivens, der Witwe des Dokumentarfilmers Joris Ivens.
Mehr als 250 Filme werden jedes Jahr in Frankreich produziert, leider ist nur ein geringer Teil in deutschen Kinos zu sehen. Wir präsentieren ihnen einen Querschnitt durch das aktuelle französische Kino, zum Auftakt sehen Sie   FLANDRES (2006) von Bruno Dumont, der mit dem Spe­zialpreis der Jury in Cannes ausgezeichnet wurde.
Als Deutschland-Premiere sehen Sie CEUX QUI RESTENT (2007), der gefeierte Regie-Debütfilm der in Frankreich bekannten Schauspielerin Anne Le Ny – die wir am Sonntagabend als Gast erwarten.
Ebenfalls als Gast präsentiert Céline Sciamma am Dienstagabend NAISSANCE DES PIEUVRES (2007), der für den César nominiert war.
Über Jahre hinweg begleitete Sandrine Bonnaire ihre autistische Schwester Sabine bei der Dokumentation ELLE S`APPELLE SABINE (2007) mit der Kamera. Für ihr Regie-Debüt erhielt die Schauspielerin bei den Filmfestspielen in Cannes den Preis der Internationalen Filmkritik.
In der großen Tradition französischer Komödien steht PRÊTE-MOI TA MAIN (2007) von Eric Lartigau mit Alain Chabat und Charlotte Gainsbourg. mehr
       
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  UN HOMME ET UNE FEMME (1966)   KLASSIKER & RARITÄTEN
Erst fünf Jahrzehnte nach dem Erscheinen des Bestsellers gelang es THE GREAT GATSBY (1974) werkgetreu auf Spielfilmlänge einzudampfen. Jack Claytons Verfilmung von 1974 wurde trotz der Starbesetzung (Robert Redford und Mia Farrow) ein kommerzieller Misserfolg.
In der Hommage an Anouk Aimée sehen Sie in der kommenden Woche LOLA (1960), UN HOMME ET UNE FEMME (1966), LE RIDEAU CRAMOISI (1952) und MONTPARNASSE 19 (1957). mehr
       
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  Anime! High Art - Pop Culture   Anime! High Art - Pop Culture
Die Geschichte der Anime sowie Werke ihrer bedeutendsten Künstler können Sie in unserer aktuellen Sonderausstellung Anime! High Art - Pop Culture erleben. Kostenfreie Führung: Samstag (15 Uhr), weitere Führungen nach Anmeldung. mehr
Der 280-seitige Begleitband Ga-netchū! Das Manga Anime Syndrom ist an der Museumskasse und in unserem OnlineShop jetzt auch in englischer Sprache erhältlich. mehr
     
  GHOST IN THE SHELL II: INNOCENCE (2004)   Samstag und Mittwoch um 16 Uhr können Sie in der begleitenden Filmreihe zur Anime!-Ausstellung ausgewählte Produktionen für die ganze Familie sehen – in dieser Woche den Klassiker ALICE IM WUNDERLAND (1983). Im Kinderkino läuft HEIDI IN DEN BERGEN (1975).
Die Science-Fiction-Anime GHOST IN THE SHELL II: INNOCENCE (2004), die traditionelle Methoden der Animation mit Computer-Animation verbindet (Charaktere sind in 2D, Maschinen und Hintergründe in 3D animiert), lief als erster Anime im Wettbewerb von Cannes. mehr
       
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  Ferienprogramm Trickfilm im Anime-Stil   KINDERKINO & KINDERATELIER
In den Sommerferien bietet unsere Museumspädagogik noch zwei Workshops zum Mitmachen an:

  • Trickfilm ohne Kamera
  • Trickfilm im Anime-Stil

Termine, Informationen und Anmeldung hier
Trick- und Knetfilme können große und kleine Besucher im kinderatelier – wie gewohnt auch in den Ferien – am Samstag und Sonntag (jeweils 14 bis 18 Uhr) ohne Voranmeldung selbst drehen. mehr 
Im Kinderkino läuft am Freitag und Sonntag HEIDI  IN DEN BERGEN (1975) – natürlich mit dem Ziegenpeter und dem Alm-Öhi. mehr

   
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  filmportal.de   Neues auf filmportal.de
In dieser Woche widmet sich filmportal.de zwei Klassikern aus Ost und West sowie einem grenzgängerischen Regisseur: Rainer Simons DEFA-Drama DIE FRAU UND DER FREMDE über eine äußerst ungewöhnliche Liebe zur Zeit des ersten Weltkriegs kommt als Wiederaufführung in unsere Kinos, Hans W. Geissendörfers JONATHAN, ein exzentrischer bundesrepublikanischer Vampirfilm von 1969, ist neu auf DVD erhältlich. Zum Geburtstag gratulieren wir dem Regisseur Leander Haussmann, der mit Filmen wie SONNENALLEE, NVA und HERR LEHMANN auf heitere Weise die Perspektiven von DDR und BRD reflektiert. mehr

       
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  Kinotermine im Deutschen Filmmuseum (Telefon 069 / 961 220 220)
   

 

Tagsüber

18 Uhr

20.30 Uhr

22.30 Uhr

26 Do

 

Klassiker & Raritäten
THE GREAT GATSBY
mit Einführung

Anime!
GHOST IN THE SHELL II: INNOCENCE

 

27 Fr

14.30 Uhr: Kinderkino I Anime!
HEIDI IN DEN BERGEN

Französische Filmwoche
19.00 Uhr: Empfang zur Eröffnung

Französische Filmwoche
20.00 Uhr: LOLA

Französische Filmwoche
22.45 Uhr: FLANDRES

28 Sa

16.00 Uhr: Kinderkino I Anime!
ALICE IM WUNDERLAND

Französische Filmwoche
FLANDRES

Französische Filmwoche
20.00 Uhr: UN HOMME ET UNE FEMME

Französische Filmwoche
22.45 Uhr: CEUX QUI RESTENT

29 So

16.00 Uhr: Kinderkino
HEIDI IN DEN BERGEN

Französische Filmwoche
PRÊTE-MOI TA MAIN

Französische Filmwoche
20.00 Uhr: CEUX QUI RESTENT
Zu Gast: Anne Le Ny

 

30 Mo

 

keine Vorstellung!

Keine Vorstellung!

 

01 Di

 

Klassiker & Raritäten I Französische Filmwoche
UN HOMME ET UNE FEMME
mit Einführung

Französische Filmwoche
20.00 Uhr: NAISSANCE DES PIEUVRES
Zu Gast: Céline Sciamma

 

02 Mi

 

Klassiker & Raritäten I Französische Filmwoche
LE RIDEAU CRAMOISI
MONTPARNASSE 19
mit Einführung

Französische Filmwoche
LA PETITE PRAIRIE AUX BOULEAUX

 

03 Do

 

Französische Filmwoche
UN SOIR, UN TRAIN

Französische Filmwoche
ELLE S`APPELLE SABINE

 

         
 

Alle Termine und Filmtexte im Juni finden Sie in unserem gedruckten Programmheft, das im Museum ausliegt und postalisch an Inhaber der Kinocard und Mitglieder unserer Freundeskreise verschickt wird. Wollen auch Sie das Programmheft jeden Monat frei Haus? mehr
Online finden Sie das Programm Juli (PDF) sowie die Kinotermine im Tabellarium für Juli (PDF) zum Ansehen und Ausdrucken.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen ein schönes Wochenende
mit besten Grüßen vom Museumsufer

i.A. Horst Martin