DIF/DFM
 

Newsletter

07. bis 14. Mai 2009

     
Trennlinie
         
 

Liebe Leserinnen und Leser,

„einfach wunderbar“ fand H.R. Giger unsere ihm gewidmete Sonderausstellung H.R. Giger. Kunst · Film · Design bei der Eröffnung im Januar. Wie versprochen besucht der Schweizer Künstler und Filmdesigner unser Haus nochmals, am kommenden Samstag (16 Uhr) können Sie dabei Kataloge und Plakate von ihm signieren lassen.

Für den hr und arte porträtierte Burghard Schlicht die Frankfurter „Grande Dame” der Fotografie Barbara Klemm. Wir zeigen in Kooperation mit dem Hessischen Rundfunk am Dienstag die TV-Dokumentation SCHWARZWEISS IST FARBE GENUG. DIE FOTOGRAFIN BARBARA KLEMM (2008) in einer Vorab-Premiere – mit der Fotografin und dem Regisseur als Gästen.

Information & Ticketreservierung unter: 069 - 961 220 220

www.deutschesfilmmuseum.de

 

INHALT

Oberhausen on Tour
Hommage an Audrey Hepburn
CineLatino
Klassiker & Raritäten
Frankfurt Premiere
Bernhard Grzimek - Zum 100. Geburtstag
H.R. Giger. Kunst · Design · Film
Kinderkino & Kinderatelier
Neues auf filmportal.de
Kinoprogramm zum Ausdrucken
Museumspädagogik

Newsletter-Abo
Online-Shop

         
blind Trennlinie
     
  JOS KAADUN If I Fall   OBERHAUSEN ON TOUR
Alle zwei Jahre geht das renommierte Kurzfilmfestival Oberhausen auf Tournee, in drei Programmen zeigen wir interessante Wettbewerbs-Filme aus den letzten beiden Ausgaben. Mit „Best of German and International Competition” beginnt die Reihe: In ON THE THIRD PLANET FROM THE SUN (2006), der 45 Jahre nach Testsprengungen von Wasserstoffbomben spielt, versuchen die Menschen in Nordrussland, den kontaminierten Boden mühsam zurückzugewinnen. ANHALTER (2007) erinnert auf ungewöhnliche Weise an deutsche Nachkriegsgeschichte. In dem rumänischen Kurzspielfilm ALEXANDRA (2007) muss ein Vater feststellen, dass seine kleine Tochter ihn nicht mehr Papa nennt. IF I FALL (2007) und THE TERRACE (2006) erzählen hintersinnige Geschichten vom sozialen Miteinander. mehr
       
blind Trennlinie
     
  ROMAN HOLIDAY Ein Herz und eine Krone

LOVE IN THE AFTERNOON Ariane – Liebe am Nachmittag

SABRINA

  HOMMAGE AN AUDREY HEPBURN
Mit William Wylers ROMAN HOLIDAY (Ein Herz und eine Krone, USA 1953) kam für Audrey Hepburn der internationale Durchbruch: Prinzessin Anne beschließt, inkognito die Stadt Rom zu besichtigen. Ein zunächst nur an der Story interessierter amerikanischer Reporter (Gregory Peck) zeigt ihr die Sehenswürdigkeiten – und die Love Story beginnt.
LOVE IN THE AFTERNOON (Ariane – Liebe am Nachmittag, 1957), das Remake einer deutschen Komödie von 1930, handelt von der jungen Tochter (Audrey Hepburn) eines Privatdetektivs (Maurice Chevalier), die sich einem alternden Playboy (Gary Cooper) gegenüber als erfahrene Frau ausgibt, um sein Interesse zu wecken. Billy Wilder gestaltet die Vorlage zu einer romantischen, märchenhaften Komödie.
Sabrina Fairchild (Audrey Hepburn), die Tochter des Hauschauffeurs der Larrabees, war lange Zeit in den Sohn der Familie, den Lebemann David (William Holden) verliebt. Als Davids Bruder, der Geschäftsmann Linus (Humphrey Bogart) diese Verbindung verhindern möchte, verliebt er sich seinerseits in sie. In SABRINA, einer geistreichen, charmanten Komödie von Billy Wilder, spielte die Hepburn eine ihrer unvergesslichen Rollen.
THE NUN’S STORY (Geschichte einer Nonne, 1959) von Fred Zinnemann erzählt in präzisen, gefühlvollen Bildern vom Lebensweg der Gabrielle Van Der Mals, die einem Orden beitritt, um Missionsschwester im Kongo zu werden. Ihr Glaube wird auf eine harte Probe gestellt, als sie nach ihrer Rückkehr während des Zweiten Weltkriegs in Frankreich arbeitet, denn der Orden verbietet den Schwestern, politisch Stellung zu beziehen.In Stanley Donens FUNNY FACE (Ein süßer Fratz, 1957) ermöglicht der charmante und erfolgreiche Fotograf Dick Avery (Fred Astaire) der introvertierten Buchhändlerin Joe Stockton (Audrey Hepburn) eine Reise nach Paris. Durch den Einfluss des jungen Mannes und der glamourösen Stadt beginnt sich die schüchterne Joe zu wandeln. Paris diente in als wundervolle Kulisse für die Musik von George Gershwin und die Kleider von Givenchy. mehr
       
  Trennlinie
     
  EL ENEMIGO (2008)

 

 

CINELATINO
EL ENEMIGO (2008) spielt in der von Gewalt und Schrecken beherrschten Stadt Caracas: Die Wäscherin Antonieta und der Staatsanwalt Benigno begegnen sich in der Notaufnahme eines Krankenhauses; beide bangen um das Leben ihrer Kinder. Während Antonieta nicht wahrhaben will, dass ihr Sohn in die Kriminalität abgerutscht ist, glaubt Benigno an das Gesetz und die Gerechtigkeit – und doch verbindet beide ein dunkles Geheimnis. mehr
   
  Trennlinie
     
  DIE BUDDENBROOKS

C’ERA UNA VOLTA IL WEST/ONCE UPON A TIME IN THE WEST

A GATHERING OF OLD MEN Ein Aufstand alter Männer

  KLASSIKER UND RARITÄTEN
Erst 20 Jahre nach der ersten Auseinandersetzung mit dem Roman wagte sich Volker Schlöndorff, in enger Zusammenarbeit mit Max Frisch, an die Verfilmung von HOMO FABER (1991) – und wurde mit zahlreichen Auszeichnungen belohnt. Der Ingenieur Walter Faber (Sam Shepard) verliebt sich fataler Weise auf einer Schiffsfahrt in die junge Sabeth (Julie Delpy) – seine eigene, ihm unbekannte Tochter aus einer Jugendliebe.
Zwanzig Jahre nach der Veröffentlichung von Thomas Manns gleichnamigem Roman drehte Gerhard Lamprecht DIE BUDDENBROOKS (1923). Der Film erfasst einzelne Handlungsstränge der literarischen Vorlage, im Mittelpunkt steht Thomas Buddenbrook, der nach dem Tod des Vaters die Geschäfte übernimmt. Bei der Wiederaufführung auf der Berlinale 2000 beeindruckte der Film durch seine Darstellung der Inflationsängste in der Weimarer Republik.
Begleitend zum Vortrag von Dr. habil. Bernd Kiefer (Uni Mainz) „Träume von Amerika – Wie Italien den Westen neu erfand“ bei der Deutsch-Italienischen Vereinigung e.V. am kommenden Donnerstag (20 Uhr, Arndtstr. 12) zeigen wir am Dienstag C’ERA UNA VOLTA IL WEST/ONCE UPON A TIME IN THE WEST (Spiel mir das Lied vom Tod, 1968). Sergio Leones geniales Epos mit Claudia Cardinale, Henry Fonda und Charles Bronson markierte einen Höhepunkt des Italo-Western.
Volker Schlöndorffs A GATHERING OF OLD MEN (Ein Aufstand alter Männer, 1987), nach einem Roman von Ernest J. Gaines, ist eine eindrucksvolle Studie über Rassendiskriminierung: Eine Frau erblickt die Leiche eines weißen Mannes und daneben einen Schwarzen mit einem Gewehr. Um ihn zu schützen und den Verdacht vom vermeintlichen Täter abzuwenden, lässt sie alle schwarzen Männer der Stadt zum Ort des Geschehens kommen. mehr
  Trennlinie
     
  BARBARA KLEMM   FRANKFURT PREMIERE
Rund 45 Jahre lang arbeitete die Fotografin Barbara Klemm für die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Mit klassischen und poetischen Reportagefotos und Künstlerporträts, zeithistorischen Momentaufnahmen und Reisedokumentationen aus aller Welt überschreitet ihr Werk die Grenze von Journalismus und Kunst. Mit SCHWARZWEISS IST FARBE GENUG. DIE FOTOGRAFIN BARBARA KLEMM (2008) gelang Burghard Schlicht ein bereichernder Einblick in das Leben und Werk der „Grand Dame” der Fotografie. mehr
       
  Trennlinie
     
  BERNHARD GRZIMEK - ZUM 100. GEBURTSTAG   BERNHARD GRZIMEK - ZUM 100. GEBURTSTAG
Die Galerieausstellung würdigt den legendären Frankfurter Zoodirektor, der das TV- und Kinopublikum über Generationen hinweg für Tiere und deren Schutz begeisterte. Präsentiert werden unter anderem der legendäre Pullover, den Grzimek in seiner über Jahrzehnte hinweg erfolgreichen Ein Platz für Tiere trug, zahlreiche Ausschnitte aus seinen Lang-, Kurz- und Fernsehfilmen, Fotografien von Dreharbeiten in Afrika  sowie Film- und Fernsehpreise. Die Hommage entstand in Zusammenarbeit mit der Familie Grzimek, dem Zoo Frankfurt und dem Hessischen Rundfunk. mehr
       
  Trennlinie
     
  H.R. Giger. Kunst - Design - Film   H.R. GIGER. KUNST · DESIGN · FILM
Unsere Sonderausstellung, die bis zum 26. Juli verlängert wurde, vereint erstmals alle wichtigen, filmbezogenen Werke des Schweizers H.R. Giger – neben 35 Original-Gemälden sind auch faszinierende Skulpturen sowie spannende Filmtrick-Requisiten und Kostümteile zu sehen. mehr
Am 9. Mai dürfen wir den Künstlers und Filmdesigner noch einmal in unserem Haus begrüßen: Ab 16 Uhr wird er in der Ausstellung Plakate und Kataloge signieren. mehr
Der Katalog zur Ausstellung und seltene Plakate, Grafiken und Bilder, zum Teil handsigniert, werden an der Museumskasse und im Online-Shop angeboten.
       
  Trennlinie
     
  DIE UNENDLICHE GESCHICHTE

Welche Erfindung fehlt mir noch? – Führung und Trickfilmworkshop

  KINDERKINO & KINDERATELIER
Bastian ist fasziniert von dem bedrohten Reich der „Kindlichen Kaiserin“, das von wundersamen Wesen, wie dem Felsenbeißer, der uralten Schildkröte Morla und dem fliegenden Drachen Fuchur bewohnt wird. Nur langsam begreift er, der auf dem Dachboden DIE UNENDLICHE GESCHICHTE (1984) liest, dass die Einbildungskraft der Menschen diese Welt erschaffen hat und er Phantasien vor dem Untergang bewahren muss. mehr
Begleitend zur Ausstellung Dem Ingenieur ist nichts zu schwör! – Die Erfindungen des Daniel Düsentrieb im Museum für Kommunikation Frankfurt können Gruppen mit Kindern ab 8 Jahren an einer Führung in Kombination mit einem Trickfilmworkshop teilnehmen – um in einem Animationsfilm zu zeigen, wie die eigene Erfindung funktioniert. (Anmeldung für Gruppen unter: 0 69 / 6 06 03 10).
In unserem kinderatelier können große und kleine Besucher am Wochenende optische Spielzeuge basteln oder selber einen kurzen Trickfilm animieren, der als Daumenkino mit nach Hause genommen werden kann. mehr
       
  Trennlinie
     
  filmportal.de   filmportal.de
Neu im Kino: Die wundersame Welt der Waschkraft
Grenzgänger zwischen Deutschland und Polen waren schon die Protagonisten seines Spielfilms "Lichter" aus dem Jahr 2003; in seinem Dokumentarfilm "Die wundersame Welt der Waschkraft" widmet sich Hans-Christian Schmid dem kleinen Grenzverkehr der Arbeit. mehr
Neu im Kino: Das Herz von Jenin
In Zeiten des Krieges wirkt eine Geste der Menschlichkeit umso bewegender – und von einer solchen Geste erzählt der Dokumentarfilm "Das Herz von Jenin". mehr
Schauspieler der Woche: Paul May
Vor 100 Jahren, am 8. Mai 1909, wurde Paul May geboren. Nach langen Lehr- und Arbeitsjahren in der Filmindustrie – unter anderem als Cutter für Harry Piel und Max Ophüls – reüssierte er in der Nachkriegszeit als Regisseur populärer Unterhaltungs- und Genrefilme. mehr

       
  Trennlinie
       
     
  Kinotermine im Deutschen Filmmuseum (Telefon 069 / 961 220 220)
   

 

Tagsüber

18 Uhr

20.30 Uhr

22.30 Uhr

07 Do

 

Klassiker & Raritäten| Volker Schlöndorff
HOMO FABER
Einführung: Beate Dannhorn

CineLatino
EL ENEMIGO (OmeU)

 

08 Fr

14.30 Uhr: Kinderkino
DIE UNENDLICHE GESCHICHTE
FSK ab 6, empfohlen ab 8 Jahren

Hommage an Audrey Hepburn
ROMAN HOLIDAY (OF)

Klassiker & Raritäten
DIE BUDDENBROOKS
Klavierbegleitung: Thomas Oberg

Keine Vorstellung!

09 Sa

15.30 Uhr: Hommage an Audrey Hepburn
ROMAN HOLIDAY (DF)

Klassiker & Raritäten | Hommage an Audrey Hepburn
LOVE IN THE AFTERNOON (OF)

Hommage an Audrey Hepburn
SABRINA (DF)

Keine Vorstellung!

10 So

16.00 Uhr: Kinderkino
DIE UNENDLICHE GESCHICHTE
FSK ab 6, empfohlen ab 8 Jahren

Hommage an Audrey Hepburn
LOVE IN THE AFTERNOON (OF)

Hommage an Audrey Hepburn
THE NUN’S STORY (OmU)

 

11 Mo

 

Keine Vorstellung!

Keine Vorstellung!

 

12 Di

 

17.30 Uhr: Klassiker & Raritäten
C’ERA UNA VOLTA IL WEST/ONCE UPON A TIME IN THE WEST (engl. OF)

Oberhausen on Tour
Best of German and International Competition

 

13 Mi

 

Klassiker & Raritäten | Hommage an Audrey Hepburn
FUNNY FACE (DF)

20.00 Uhr: Frankfurter Premiere
SCHWARZWEISS IST FARBE GENUG. DIE FOTOGRAFIN BARBARA KLEMM
Zu Gast: B. Klemm und B. Schlicht

 

14 Do

 

Klassiker & Raritäten | Volker Schlöndorff
A GATHERING OF OLD MEN (OF)

Hommage an Audrey Hepburn
FUNNY FACE (DF)

 

         
 

Alle Termine und Filmtexte finden Sie in unserem gedruckten Programmheft, das im Museum ausliegt und postalisch an Inhaber der Kinocard und Mitglieder unserer Freundeskreise verschickt wird. Wollen auch Sie das Programmheft jeden Monat frei Haus? mehr
Online finden Sie das Programm Mai (PDF / Flash) sowie die Kinotermine im Tabellarium Mai zum Ansehen und Ausdrucken.

Mit besten Grüßen vom Museumsufer
i.A. Horst Martin