Deutsches Filmmuseum Deutsches Filminstitut - DIF e.V.
   

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22. bis 29. April 2010

 

Liebe Leserinnen und Leser,

 

A Wall is a Screen!unser Haus am Schaumainkai bleibt am Samstag bei der Nacht der Museen geschlossen, dafür macht unser Beitrag zum Programm die Stadt zur Leinwand. Unscheinbare Häuserwände werden zu einmaligen Projektionsflächen. Ausgesuchte Kurzfilme, auf die Außenmauern von Museen gebeamt, beweisen: A Wall is a Screen! Begleiten Sie uns auf einem zweistündigen Rundgang durch die Stadt, bei dem wir an mehreren Stationen Halt machen, um uns Open air zum jeweiligen Ort passende, etwa zehnminütige Kurzfilme anzuschauen. Werfen Sie mit uns einen neuen Blick auf Frankfurts Wände! Das Programm entstand in Zusammenarbeit mit der Künstlergruppe A Wall is a Screen. mehr

goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films

Gestern Abend wurde goEast – 10. Festival des mittel- und osteuropäischen Films in der Caligari-Filmbühne in Wiesbaden feierlich eröffnet. Bis zum 27. April erwarten wir zahlreiche Gäste und bieten insgesamt 123 Filme aus 35 Ländern. Alle Informationen finden Sie natürlich auf der goEast-Internetseite.

Ein ausgewählter Teil des Programms wird auch in diesem Jahr wieder in Frankfurt zu sehen sein: goEast zeigt alle Spielfilme des Wettbewerbs, einen Film aus der Hommage an Otar Iosseliani und den Eröffnungsfilm im CineStar Metropolis.

VASHA

AUF DER STRASSE

EHRENMEDAILLE

HOW I ENDED THIS SUMMER

METASTASEN

TAGE DER SEHNSUCHT

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute Abend startet unsere goEast-Reihe in Frankfurt mit Otar Iosselianis GÄRTEN IM HERBST (Italien, Frankreich, Russland 2006) über einen mächtigen Vorgesetzten, der unerwartet entlassen wird und zu leben beginnt.
Um eine nicht unkomplizierte Beziehung zwischen zwei sehr unterschiedlichen Charakteren geht es in VASHA (Estland, Deutschland, Finnland 2009), einem ebenso dramatischen wie spannenden Roadmovie über Erinnerung, Rache und Freundschaft.
Mit gnadenlosem Beobachterauge schaut AUF DER STRASSE (Georgien 2010) von Levan Koguashvili herab auf die Einwohner eines Stadtteils von Tiflis, in dem jeder jeden kennt und Unter-, Mittel- und Oberschicht ganz nah beieinander liegen.
Mit subtiler Beobachtungsgabe und feinem Humor erzählt Peter Calin Netzer in EHRENMEDAILLE (Rumänien, Deutschland 2009) ein zutiefst menschliches Drama.
Die russische Produktion HOW I ENDED THIS SUMMER (Russland 2010) von Alexej Popogrebski spielt in der unwirtlichen Tundra-Gegend: In dem cineastischen Kammerspiel spitzt sich die Situation zwischen zwei Männern in einer Wetterstation immer mehr zu.
Branko Schmidt inszeniert METASTASEN (Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Serbien 2009) als kroatische Trainspotting-Variante in den Straßen Zagrebs.
In TAGE DER SEHNSUCHT (Ungarn 2009) wird die junge stumme Anna als Dienstmädchen bei einem Ehepaar mittleren Alters angestellt und realisiert mit der Zeit, dass ihr neues Zuhause alles andere als friedlich ist.
Regisseur Želimir Žilnikm verknüpft in DIE ALTE SCHULE DES KAPITALISMUS (Serbien 2009) dokumentarische Aufnahmen von Streiks in Belgrad mit Spielfilmszenen und wirft humorvoll und analytisch wirtschaftliche Fragen auf.
TRANSMISSION (Ungarn 2009), Roland Vraniks mysteriös-traumwandlerischer Film, erzählt von drei Brüdern, die ein dunkles Geheimnis miteinander verbindet.
Auch der Eröffnungsfilm von goEast wird in Frankfurt wiederholt. Der Episodenfilm KURZSCHLUSS wurde von fünf russischen Regisseuren gedreht. Vier davon sind ehemalige Preisträger des Festivals, die heute zu den herausragenden Vertretern des Jungen Russischen Kinos gehören.
Der bedrückende Film ICH, TOMEK (Polen, Deutschland 2009), in dem ein 16-Jähriger seinen Körper an deutsche Männer verkauft, handelt von verlorener Unschuld, enttäuschten Hoffnungen und fatalen Auswirkungen des Kapitalismus auf eine junge polnische Generation.
Nikolaj Chomerikis DAS MÄRCHEN DER DUNKELHEIT (Russland 2009) erzählt von Gelja, die ein tristes und einsames Dasein zwischen Polizeirevier und Tanzschule fristet und dann beschließt ihr Leben zu ändern.
Alle Frankfurter Termine finden Sie im Überblick.

Karten für das CineStar Metropolis gibt es an der Abendkasse, beim Vorverkauf im Colosseo (Walther-von-Cronberg-Platz 6, 60594 Frankfurt/Main) sowie online.

5. Todestag von Maria Schell

Maria Schell   Am Montag, den 26. April, jährt sich der Todestag von Maria Schell zum fünften Mal. Mit einer Ausstellung und einem Katalog würdigten wir im Jahr 2007 die international gefeierte Schauspielerin. Sie drehte mit bedeutenden Regisseuren wie Helmut Käutner, Wolfgang Staudte oder Luchino Visconti, sie spielte mit Stars wie O. W. Fischer, Yul Brynner oder Gary Cooper. Von ihrer großen Karriere zeugt der Nachlass Maria Schell, den Bruder Maximilian und ihre Familie unserem Haus nach ihrem Tod übergeben haben.

Darin befinden sich unter anderem Fotografien, Arbeitsdrehbücher, persönliche Kalender und Notizbücher, Verträge und Korrespondenz. Unser Foto zeigt Maria Schell 1956 bei den Internationalen Filmfestspielen in Venedig mit der Coppa Volpi, dem Preis für die beste schauspielerische Leistung. Die Trophäe ist neben anderen Exponaten der Sammlung im Museum im Lavanthaus/Wolfsberg in Kärnten noch bis Ende November 2010 ausgestellt.

Mit besten Grüßen vom Museumsufer

i.A. Horst Martin

 

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Das Deutsche Filmmuseum ist bis zum Frühjahr 2011 für den Publikumsbetrieb geschlossen.
Das Haus am Museumsufer wird baulich komplett erneuert und erhält eine neue Dauerausstellung.

Informieren Sie sich auf www.das-neue-filmmuseum.de

Sie erreichen uns Mo bis Fr, von 10 bis 17 Uhr unter Tel. 069 - 961 220 220