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26. Februar bis 5. März 2009

     
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Liebe Leserinnen und Leser,

anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März präsentieren wir Ihnen in Kooperation mit allen in Frankfurt ansässigen auswärtigen Kulturinstituten die Dokumentarfilmreihe Frauen gegen den Krieg, die das Leid der weiblichen Zivilbevölkerung und ihr Engagement für den Frieden in den Mittelpunkt stellt. Als ersten Beitrag zeigen wir am Sonntag EIN ARTIKEL ZUVIEL – ANNA POLITKOWSKAJA UND DAS SYSTEM PUTIN (2007).

Gerard Depardieu ist 60 Jahre alt geworden – das nehmen wir zum Anlass, ihm eine Hommage zu widmen. Mit einer Auswahl an zehn Filmen stellen wir Ihnen den französischen Schauspieler vor. Den Anfang macht mit QUAND J‘ÉTAIS CHANTEUR (2006) eine musikalische Liebesgeschichte.

Gäste erwarten wir in der Film- und Gesprächsreihen Kino und Couch. Im Anschluß an DON’T COME KNOCKING (2005) sprechen die Psychoanalytikerin Helga Kraus und die Filmwissenschaftlerin Christiane von Wahlert über Vaterbilder im Film.

Information & Ticketreservierung unter: 069 - 961 220 220

www.deutschesfilmmuseum.de

 

INHALT

Frauen gegen den Krieg
Gérard Depardieu
Kino und Couch
goEast präsentiert
H.R.Giger. Kunst – Design – Film
H.R.Giger. Filmreihe
Kinohighlights 2008
Klassiker & Raritäten
Kinderkino & kinderatelier
Neues auf filmportal.de
Kinoprogramm zum Ausdrucken
Museumspädagogik

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Online-Shop

         
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  EIN ARTIKEL ZUVIEL – ANNA POLITKOWSKAJA UND DAS SYSTEM PUTIN

TEXAS KABUL – FRAUEN GEGEN KRIEG (2004)

  FRAUEN GEGEN DEN KRIEG
Um den Kampf von Frauen gegen die Sinnlosigkeit des Krieges geht es in zwei Filmen am ersten Abend.
Zahlreiche bisher unveröffentlichte Aufnahmen zeigt die Dokumentation EIN ARTIKEL ZUVIEL – ANNA POLITKOWSKAJA UND DAS SYSTEM PUTIN (2007), die der russischen Journalistin und Menschenrechtsaktivistin gewidmet ist. Politkowskaja, die sich gegen den russischen Tschetschenien-Krieg einsetzte, wurde am 7. Oktober 2006 (dem 54. Geburtstag des russischen Präsidenten Putin) erschossen.
TEXAS KABUL – FRAUEN GEGEN KRIEG (2004) porträtiert vier Frauen: Arundhati Roy, Schriftstellerin des Romanes „Der Gott der kleinen Dinge“, die sich gegen Krieg und Globalisierung engagiert; Stascha Zajovic, die in Serbien während der Milosevic-Diktatur die „Frauen in Schwarz“ gründete; die amerikanische Jura-Professorin und Menschenrechtlerin Sissy Farenthold sowie Jamila Mujahed, Herausgeberin der einzigen Frauenzeitschrift Afghanistans. mehr
       
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  QUAND J’ETAIS CHANTEUR Chanson d’amour   GÉRARD DEPARDIEU ZUM 60. GEBURTSTAG
QUAND J‘ÉTAIS CHANTEUR (Chanson d’amour, 2006) von Xavier Giannoli beeindruckt sowohl durch seine Darsteller als auch die gesanglichen Leistungen und zeigt bei aller Lebensfreude auch Gespür für bittere Momente: Ein in die Jahre gekommener Chansonsänger verliebt sich in eine junge, verschlossene Immobilienmaklerin und versucht, ihr Herz mit gefühlvollen Liedern zu erobern. Nachdem sie ihm anfangs ausweicht, kommen sie sich langsam immer näher. mehr
   
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  DON‘T COME KNOCKING (2005)   KINO UND COUCH – VATERBILDER
In der mit dem Frankfurter Psychoanalytischen Institut veranstalteten Film- und Gesprächsreihe, die sich mit „Vaterbildern“ beschäftigt, zweigen wir diese Woche Wim Wenders DON’T COME KNOCKING (2005): Der alternde Hauptdarsteller Howard Spence sucht während der Dreharbeiten eines zweitklassigen Westerns plötzlich das Weite. Erstmals nach 30 Jahren besucht er seine Mutter und erfährt, dass er Vater eines erwachsenen Sohnes ist. Howard beginnt einen Road-Trip in die Vergangenheit. Im Anschluß sprechen Helga Kraus (Psychoanalytikerin) und Christiane von Wahlert (Filmwissenschaftlerin). mehr
       
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  LJUBAV I DRUGI ZLOCINI (Liebe und andere Verbrechen, 2008)   GOEAST PRÄSENTIERT
Stefan Arsenijevics preisgekrönter Spielfilm LJUBAV I DRUGI ZLOCINI (Liebe und andere Verbrechen, 2008) setzt die Reihe mit ausgewählten ost- und mitteleuropäischen Produktionen fort: Anica, die Geliebte des Bandenchefs Milutin, hat ihr Leben in der Belgrader Plattenbausiedlung satt und will heimlich das Land zu verlassen. Als sie sich verabschiedet, gesteht ihr Stanislaw, der Erfüllungsgehilfe Milutins, seine Gefühle. Die beiden kommen sich näher und spüren, dass sie sich zwischen einem neuen und dem alten Leben entscheiden müssen. mehr
       
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  H.R. Giger. Kunst - Design - Film

 

 

 

H.R. GIGER. KUNST · DESIGN · FILM
Die Sonderausstellung vereint erstmals die bedeutenden Filmdesigns des Schweizer Künstlers und Oscar-Preisträgers zu einer umfassenden Schau. Präsentiert werden neben rund 35 Original-Gemälden auch Skulpturen. Darunter der Humanoid aus SWISSMADE 2069 (Fredi M. Murer, CH 1968), einer der Harkonnen-Stühle, die Giger für das Dune-Projekt von Regisseur Alejandro Jodorowsky entwarf, eine transparente Büste von Sil aus SPECIES sowie der Schädel und das Kostüm der Alien-Kreatur. mehr
Der Katalog zur Ausstellung und seltene Plakate, Grafiken und Bilder des Künstlers, zum Teil handsigniert, werden an der Museumskasse und im Online-Shop angeboten.
       
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  H.R. GIGER. FILMREIHE

 

 

H.R. GIGER. FILMREIHE
In der Filmreihe zur Ausstellung sehen Sie eine Reihe kurzer und mittellanger Dokumentationen von Fredi M. Murer oder J. J. Wittmer. Alle sind unter aktiver Mitarbeit von Giger entstanden und geben Einblicke in die Arbeitsweise des Malers. Am morgigen Freitag präsentieren wir TAGTRAUM (1973), GIGER’S NECRONOMICON (1975), THE SECOND CELEBRATION OF THE FOUR (1977) und A NEW FACE OF DEBBIE HARRY (1981). mehr
       
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  LA GRAINE ET LE MULET Couscous mit Fisch   KINOHIGHLIGHTS 2008
Andreas Dresen widmet sich in WOLKE 9 (2008) mit pointiertem Humor und leisem Erzählduktus einem Tabuthema: Nach jahrzehntelanger Ehe gesteht sich die knapp 70jährige Inge ein, dass ihre Beziehung in Routine und Leidenschaftslosigkeit erstarrt ist, und trennt sich von ihrem Mann. Spätes Glück und sexuelle Erfüllung findet sie mit dem 76-jährigen Karl.
Abdellatif Kechiches LA GRAINE ET LE MULET (Couscous mit Fisch, 2007), in Venedig mit dem Spezialpreis der Jury, mit vier Césars und dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet, wirft ein liebevolles, lukullisches Bild auf das Leben von Immigranten in Frankreich: Der nordafrikanische Slimane, der nach 35 Jahren Anstellung entlassen wird, will sich nun den lang ersehnten Traum vom eigenen Restaurant erfüllen. mehr
       
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  FAUST

THE ELEPHANT MAN Der Elefantenmensch

LE PLAISIR

  KLASSIKER UND RARITÄTEN
Im Mittelpunkt von Costa-Gavras CLAIR DE FEMME (Die Liebe einer Frau, 1979) stehen zwei einsame Menschen: Michel und Lydia verlieben sich und ahnen doch, dass ihr Glück nicht von Bestand sein kann. Der sehr persönlichen Film wird getragen durch seine wunderbaren Darstellern, darunter Romy Schneider, Yves Montand, Roberto Benigni und Jean Reno in seiner ersten Filmrolle.
Wolfgang Liebeneiners DIE TRAPP-FAMILIE (1956), einer der erfolgreichsten deutschen Heimatfilme der 1950er-Jahre, basiert auf den Erinnerungen von Maria Trapp: Die junge Novizin verliebt sich in den verwitweten Baron Trapp, dessen sieben Kinder sie hütet. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten flüchtet die Familie in die USA, wo sie bald große musikalische Erfolge feiert.
Begleitend zur Ausstellung „Liselotte Strelow“ im Historischen Museum Frankfurt präsentieren wir FAUST (1960), Peter Gorskis Adaption von Gustaf Gründgens’  klassischer Inszenierung: Auf der verzweifelen Suche nach Wissen verbündet sich der alternde Faust mit Mephisto, dem Teufel, verkörpert von Gründgens selbst.
David Lynch gestaltete THE ELEPHANT MAN (1980), die Geschichte einer wahren Begebenheit, zu einer Studie der Humanität und Hilfsbereitschaft: Der Arzt Treves (Anthony Hopkins) sieht während einer Freak-Show den durch Geschwülste verunstalteten John Merrick. Er nimmt sich seiner an und entdeckt in dem Erniedrigten einen gebildeten, lebenshungrigen Menschen.
Max Ophüls LE PLAISIR (1950) ist die Verfilmung dreier Novellen von Guy de Maupassant, die die Lust zum Gegenstand haben: In der ersten Geschichte versteckt ein Mann sein wahres Alter hinter einer Maske, die Zweite verfolgt liebevoll und mit Humor die Fahrt der Bordellbesitzerin Tellier und ihrer Mädchen zu einer Beerdigung, während in der dritten Episode ein Modell auf fatale Weise versucht, einen Maler für sich zu gewinnen. mehr
       
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  KARLSSON VOM DACH   KINDERKINO & KINDERATELIER
Nach wie vor wird Astrid Lindgrens wunderbares Buch in Millionen von Kinderzimmern gelesen: In KARLSSON VOM DACH (Världens bästa Karlsson, 1974) taucht eine Tages vor dem Fenster des achtjährigen Svante Karlsson auf, der auf dem Dach wohnt und mit einem Propeller auf dem Rücken fliegen kann. Die beiden werden Freunde, doch Svante muss immer wieder für Karlssons Streiche gerade stehen. mehr
Am kommenden Samstag findet der Satourday unter dem Motto „Wie uns die Sinne täuschen“ statt. Unser Programm zeigt, wie der Film davon lebt und damit arbeitet, die Sinne zu überlisten. Wir werden Missverständnisse aufklären, einige Tricks verraten und unsere Besucherinnen und Besucher in die Irre führen. mehr
Bastelfreudige können ohne Voranmeldung Samstag und Sonntag Trick- und Knetfilme in unserem kinderatelier drehen (jeweils 14 bis 18 Uhr). mehr
       
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  filmportal.de   filmportal.de
Neu im Kino: Mord ist mein Geschäft, Liebling
Egal ob als Tavernenbesitzer in "Der Schuh des Manitu", in einer Dreifachrolle an Bord des "(T)Raumschiff Surprise" oder im Gefolge von "1 1/2 Ritter": Wenn Rick Kavanian auf der Leinwand erscheint, ist Humor garantiert. mehr
Neu im Kino: Der Vorleser
In Detlev Bucks "Knallhart" musste der deutsche "Shootingstar" David Kross noch um sein Leben fürchten. In der Bestseller-Verfilmung "Der Vorleser" gerät er nun in einen existenziellen Konflikt ganz anderer Art. mehr
Schauspieler der Woche: Jaecki Schwarz
Sein intuitives Spiel, gepaart mit einem sicheren Gespür für Komik, haben Jaecki Schwarz über Jahrzehnte zu einem der populärsten Darsteller in Film und Fernsehen gemacht. mehr

       
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  Kinotermine im Deutschen Filmmuseum (Telefon 069 / 961 220 220)
   

 

Tagsüber

18 Uhr

20.30 Uhr

22.30 Uhr

26 Do

 

Klassiker & Raritäten
Clair de femme (DF)
Einführung: Beate Dannhorn

Kinohighlights 2008
Wolke 9

 

27 Fr

14.30 Uhr: Kinderkino
Karlsson vom Dach (DF)

H. R. Giger
Tagtraum, Giger's Necronomicon, u.a.

Kinohighlights 2008
La Graine et le mulet
(OmU)

Entfällt wegen Überlänge!

28 Sa

 

Klassiker & Raritäten
Die Trapp-Familie

Kinohighlights 2008
La Graine et le mulet (OmU)

Entfällt wegen Überlänge!

01 So

16.00 Uhr: Kinderkino
Karlsson vom Dach (DF)

Frauen gegen den Krieg
Ein Artikel zuviel – Anna Politkowskaja und das System Putin
(OmU)

Frauen gegen den Krieg
Texas – Kabul

 

02 Mo

 

Keine Vorstellung!

Keine Vorstellung!

 

03 Di

 

Klassiker & Raritäten
Faust
Einführung: Marius Hartung

Gérard Depardieu
Quand j’étais chanteur (OmU)

 

04 Mi

 

Klassiker & Raritäten
The Elephant Man (DF)
Einführung: Tim Heptner

goEast präsentiert
Liebe und andere Verbrechen
Einführung: Swetlana Sikora

 

05 Do

 

Klassiker & Raritäten
Le Plaisir (OmeU)

20.00 Uhr: Kino u. Couch
Don't Come Knocking (OmU)
zu Gast: Helga Kraus (Psychoanalytikerin) und Christiane von Wahlert (Filmwissenschaftlerin)

 

         
 

Alle Termine und Filmtexte finden Sie in unserem gedruckten Programmheft, das im Museum ausliegt und postalisch an Inhaber der Kinocard und Mitglieder unserer Freundeskreise verschickt wird. Wollen auch Sie das Programmheft jeden Monat frei Haus? mehr
Online finden Sie das Programm Februar (PDF / Flash) und März (PDF / Flash) sowie die Kinotermine im Tabellarium Februar und Tabellarium März zum Ansehen und Ausdrucken.

Mit besten Grüßen vom Museumsufer
i.A. Horst Martin