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Newsletter

12. bis 19. Februar 2009

     
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Liebe Leserinnen und Leser,

seit Jahren arbeiten unser Haus regelmäßig und intensiv mit Hochschulen zusammen. Ab Sonntag können Sie in unserer Galerieausstellung die Arbeiten eines spannenden Kooperationsprojektes mit der Hochschule für Gestaltung Offenbach sehen. Unter dem Titel Lost Media: FOUND werden ausgewählte Arbeiten der Filmklasse von Professorin Rotraud Pape zum Thema Medienarchäologie präsentiert. Zur Eröffnung am 15. Februar (ab 19 Uhr) mit einer audiovisuellen Live-Performance von Der Warst  sind Sie herzlich eingeladen!

Gäste erwarten wir außerdem in den Film- und Gesprächsreihen Kino und Couch sowie Sinn und Suche - hier stellt Regisseur Philip Gröning seinen mehrfach ausgezeichneten Dokumentarfilm DIE GROSSE STILLE (D 2002–05) vor.

Information & Ticketreservierung unter: 069 - 961 220 220

www.deutschesfilmmuseum.de

 

INHALT

H.R.Giger. Filmreihe
H.R.Giger. Kunst – Design – Film
Sinn und Suche
Kino und Couch – Vaterbilder
Dokumentation & Gespräch
goEast präsentiert
Matthew Barney
Kinohighlights 2008
Klassiker & Raritäten
Kinderkino & kinderatelier
Neues auf filmportal.de
Kinoprogramm zum Ausdrucken
Museumspädagogik

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Online-Shop

         
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  MATTHEW BARNEY: DE LAMA LÂMINA

ALIEN RESURRECTION (1997)

  H.R. Giger. Kunst - Design - Film  –  Filmreihe
In der begleitenden Filmreihe zur Sonderausstellung H.R. Giger. Kunst - Design - Film zeigen wir am Samstag in der zweiten ALIEN-Filmnacht die letzten beiden Alien-Filme.
Regisseur David Fincher gelingt es mit seinem Spielfilmdebüt ALIEN³ (USA 1992) neben den beiden vorangegangenen Werken zu bestehen: Bei ihrer Landung auf einem Bergbauplaneten schleppt Ripley (Sigourney Weaver) unwissentlich das Alien ein. Ihr Versuch, die Menschheit zu retten, endet tragisch.
Regisseur Jean-Pierre Jeunet brachte in ALIEN RESURRECTION (1997) seinen visuellen Erfindungsreichtum ein. Nachdem der Versuch, Aliens für kommerzielle Zwecke zu nutzen, zur Katastrophe führt, wird Ripley 200 Jahre nach ihrem Tod durch Klonen wiederbelebt. Als künstliche Figur besitzt sie übermenschliche Fähigkeiten, ist in gewisser Weise mit dem Alien verschmolzen. mehr
       
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  H.R. Giger. Kunst - Design - Film   H.R. Giger. Kunst - Design – Film
Zu den spektakulärsten Exponaten der Sonderausstellung gehört natürlich das Alien selbst. Das original Stuntkostüm der Alien-Kreatur für Ridley Scotts Filmklassiker sehen Sie ebenso wie Arbeiten zu anderen realisierten und unrealisierten Projekten. Skulpturen, Entwürfe und Original-Gemälde sowie Filmtrick-Requisiten und Kostümteile machen die Ausstellung zu einem Erlebnis. mehr
Die Publikation ist an der Museumskasse und im Online-Shop erhältlich.
   
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  DIE GROSSE STILLE (D 2002–05)   SINN UND SUCHE
Philip Gröning, der als Erster das Leben der Karthäuser-Mönche in der Grande Chartreuse, dem Mutterkloster des Schweigeordens bei Grenoble, mit der Kamera beobachten durfte, gewann mit DIE GROSSE STILLE (D 2002–05) gleich drei der wichtigsten Dokumentarfilmpreise. Mit Kargheit und Strenge lässt sich der experimentelle Film auf das Leben der Mönche ein: auf ihr Beten und Alleinsein, ihre Arbeit und Momente der Gemeinschaft. Im Anschluss spricht Regisseur Philip Gröning mit Karsten Visarius von epd-Film. mehr
       
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  CATCH ME IF YOU CAN (Mein Leben auf der Flucht, USA 2002)   KINO UND COUCH - VATERBILDER
Die in Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Psychoanalytischen Institut entstandene Reihe setzt sich mit Vaterbildern auseinander. In Steven Spielbergs CATCH ME IF YOU CAN (Mein Leben auf der Flucht, USA 2002) spielt Leonardo DiCaprio – dem authentischen Fall von Frank Abagnale Jr. aus den 1960ern nachempfunden – einen Jungen, dessen traumhafte Familie nach dem beruflichen Absturz des Vaters zerbricht. Daraufhin nimmt der Teenager Reißaus und wird zum erfolgreichen Hochstapler – bis sich ein FBI-Agenten (Tom Hanks) auf seine Fersen heftet. Im Anschluss sprechen Ilka Quindeau (Psychoanalytikerin) und Jakob Hoffmann (filmkritische Anmerkungen) über das Vater-Sohn-Verhältnis. mehr
       
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  THE RAMALLAH CONCERT (2005)

 

 

DOKUMENTARFILM & GESPRÄCH
Letzte Woche präsentierte unsere mit Naxos – Kino im Theater veranstaltete Reihe eine Dokumentation über das West-Eastern Divan Orchestra, in dem palästinensische und israelische Jugendliche unter der Leitung von Daniel Barenboim gemeinsam musizieren. Höhepunkt des Films ist ein symbolträchtiges Konzert, welches das Orchester am 21. August 2005 im palästinensischen Ramallah gab. Mit THE RAMALLAH CONCERT (2005) zeigen wir nun den Live-Mitschnitt dieses Konzerts, bei dem Musik von Mozart, Beethoven und Elgar aufgeführt wurde. mehr
       
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  PROSTYE VEŠČI (Simple Things, 2006)

 

 

GOEAST PRÄSENTIERT
...mit PROSTYE VEŠČI (Simple Things, 2006) eine Geschichte der leisen Töne und kleinen Gesten. In Aleksej Popogrebskijs mehrfach ausgezeichnetem Film wird das Leben eines Petersburger Anästhesisten von den einfachen Dingen bestimmt – seiner Treue in Freundschaften, Aufrichtigkeit in der Ehe und Sorge für Patienten – bis ein eigenwilliger Patient ihm ein unmoralisches Angebot unterbreitet, das eine schnelle Lösung seiner Geldsorgen verheißt. mehr
       
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  MATTHEW BARNEY: DE LAMA LÂMINA

 

 

MATTHEW BARNEY: DE LAMA LÂMINA
In Zusammenarbeit mit der Ausstellung Experimenta FOLKLORE im Frankfurter Kunstverein präsentieren wir – in Deutschland erstmals auf 35-mm – Matthew Barneys DE LAMA LÂMINA (2005). Das während des brasilianischen Karnevals entstandene Werk des Medienkünstlers ist eine aufregende Darbietung von Körper, Sexualität und Maschine. Im Mittelpunkt der Erzählung steht Greenman, ein Mischwesen, aus dessen Körper Wurzeln wachsen, die sich später in Blüten verwandeln. Musikalisch untermalt der Gitarrist Arto Lindsay mit seiner Band die Szenerie. mehr
       
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  WOLKE 9 (2008)

MICHAEL CLAYTON (2007)

IN BRUGES (Brügge sehen...und sterben?, 2008)

 

 

 

KINOHIGHLIGHTS 2008
Andreas Dresen widmet sich in WOLKE 9 (2008) einem Tabuthema: Die auf die 70 zugehende Inge (Ursula Werner) gesteht sich ein, dass ihre Ehe in Routine erstarrt ist. Mit dem 76-jährigen Karl (Horst Westphal) findet sie spätes Glück und sexuelle Erfüllung. Die großartigen Darsteller, der pointierte Humor und der leise Erzählduktus verhalfen dem Film auch international zu großer Beachtung.
Tony Gilroys Kritikererfolg MICHAEL CLAYTON (2007) setzt sich mit menschenverachtenden Wirtschaftsstrukturen auseinander: Staranwalt Arthur Edens (Tom Wilkinson) schlägt sich auf die Seite der Kläger, gegen die er eigentlich einen Chemiekonzern verteidigen sollte. Sein Freund Michael Clayton (George Clooney) wird beauftragt ihm Einhalt zu gebieten.
Mit IN BRUGES (Brügge sehen...und sterben?, 2008) gelang Martin McDonaghs ein glänzendes Spielfilmdebüt: Als die zwei irischen Auftragskiller Ken (Brendan Gleeson) und Ray (Colin Farrell) entdecken, warum sie wirklich von ihrem Chef in
einen Zwangsurlaub nach Brügge geschickt wurden, wird aus der launisch-humorigen Komödie ein harter Krimi, der sich mit Ehre und Loyalität auseinandersetzt.
Doris Dörries KIRSCHBLÜTEN – HANAMI (2008) sammelte zahlreiche bedeutende Preise, darunter den Silbernen Bären 2008. Nach dem plötzlichen Tod seiner Frau Trudi (Hannelore Elsner) fliegt der bayrische Beamte Rudi (Elmar Wepper) zur Zeit der Kirschblüte nach Japan, um den Traum der Verstorbenen für sie auszuleben: die Beschäftigung mit dem japanischen Ausdruckstanz Butoh. mehr
   
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  RIO GRANDE

GUSTAV ADOLFS PAGE

  KLASSIKER UND RARITÄTEN
Michael Hoffmanns A MIDSUMMER NIGHT’S DREAM (Ein Sommernachtstraum, 1999), nach William Shakespeares berühmter Komödie, besticht nicht nur durch ein opulentes und liebenswürdig-detailliertes Dekor, sondern auch durch die grandiose Besetzung mit Rupert Everett, Kevin Kline, Michelle Pfeiffer und Stanley Tucci.
RIO GRANDE (1950), von Meisterregisseur John Ford, überzeugt durch derben Humor, eine ungewöhnliche Haupthandlung und mitreißende Action-Szenen: Kirby Yorke (John Wayne) lebt als Kavallerieoffizier in einem texanischen Fort. Als sein Sohn, den er 15 Jahre nicht gesehen hat, als Rekrut in seine Einheit kommt, taucht unerwartet dessen von Sorge erfüllte Mutter Kathleen (Maureen O‘Hara) dort auf.
Rolf Hansens GUSTAV ADOLFS PAGE (1961) ist die ironisch abgeschwächte und behutsam modernisierte Verfilmung der gleichnamigen Novelle des Schweizer Dichters Conrad Ferdinand Meyer: Im Dreißigjährigen Krieg verliebt sich die knabenhafte Gustl (Liselotte Pulver) in den Schwedenkönig Gustav Adolf (Curd Jürgens) und verkleidet sich als Page, um ihm im Feldzug nahe zu sein. mehr
       
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  STELLA UND DER STERN DES ORIENTS (2007)   KINDERKINO & KINDERATELIER
Erna Schmidts STELLA UND DER STERN DES ORIENTS (2007) gewann beim diesjährigen Internationalen Kinderfilmfest in Chicago den Publikumspreis: Stella entdeckt auf dem Dachboden ihrer Urgroßmutter eine magische Pforte in die Vergangenheit. Dort begegnet sie zwei Kindern - ihrer Uroma und deren Bruder. Als diese Stella von den Geldsorgen der Familie erzählen, machen sie sich auf die abenteuerliche Suche nach dem Familienschatz, dem „Stern des Orients“. mehr
Bastelfreudige Besucher können ohne Voranmeldung Samstag und Sonntag Trick- und Knetfilme in unserem kinderatelier drehen (jeweils von 14 bis 18 Uhr). mehr
       
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  filmportal.de   filmportal.de - Berlinale-Special
Effi Briest
In "Effi Briest", der aktuellen Verfilmung des 1895 erschienenen Romans von Theodor Fontane, interpretiert Regisseurin Hermine Huntgeburth den Klassiker aus heutiger Sicht neu und zeigt Effi (Julia Jentsch) als eine Frau, die sich von den gesellschaftlichen Umständen zu emanzipieren lernt. mehr
Deutschland '09
In "Deutschland '09", der am 13. Februar bei der Berlinale seine Weltpremiere feiert, legen Regisseure wie Tom Tykwer, Dominik Graf, Fatih Akin oder Hans Weingartner "kurze Filme zur Lage der Nation" vor. Auf die unterschiedlichen Temperamente und Stilrichtungen darf man gespannt sein. mehr
Heike Makatsch
Als Heike Makatsch im Jahr 1993 bei dem Musiksender Viva ihre Karriere als Moderatorin startete, hätte kaum jemand gedacht, dass die damals 22-jährige irgendwann zu den interessantesten Schauspielerinnen des deutschen Kinos avancieren würde. mehr

       
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  Kinotermine im Deutschen Filmmuseum (Telefon 069 / 961 220 220)
   

 

Tagsüber

18 Uhr

20.30 Uhr

22.30 Uhr

12 Do

 

Klassiker & Raritäten
William Shakespeare’s
A Midsummer Night’s Dream
(DF)

goEast präsentiert
Simple Things (OmU)
Einführung: Swetlana Sikora

 

13 Fr

14.30 Uhr: Kinderkino
Stella und der Stern des Orients

Kinohighlights 2008
Wolke 9

Experimenta Folklore
De Lama Lâmina (OF)

Kinohighlights 2008
Michael Clayton (OF)

14 Sa

16.00 Uhr: Dokumentarfilm & Gespräch
The Ramallah Concert

Klassiker & Raritäten
William Shakespeare’s
A Midsummer Night’s Dream
(DF)

20.15 Uhr: H. R. Giger
Alien³ (DF)

H. R. Giger
Alien Resurrection (OF)

15 So

16.00 Uhr: Kinderkino
Stella und der Stern des Orients

Kinohighlights 2008
Brügge sehen…und sterben? (OmU)

Kinohighlights 2008
Kirschblüten – Hanami

 

16 Mo

Keine Vorstellung

Keine Vorstellung

Keine Vorstellung

Keine Vorstellung

17 Di

 

Klassiker & Raritäten
Rio Grande (DF)
Einführung: Felix Fischl

Kinohighlights 2008
Michael Clayton (OF)

 

18 Mi

 

Sinn und Suche
Die große Stille
Im Gespräch: Philip Gröning mit
Karsten Visarius

Entfällt wegen Überlänge!

 

19 Do

 

Klassiker & Raritäten
Gustav Adolfs Page
Einführung: Thomas Worschech

20.00 Uhr: Kino und Couch
Catch Me If You Can (OF)
im Gespräch: Ilka Quindeau und Jakob Hoffmann

 

         
 

Alle Termine und Filmtexte finden Sie in unserem gedruckten Programmheft, das im Museum ausliegt und postalisch an Inhaber der Kinocard und Mitglieder unserer Freundeskreise verschickt wird. Wollen auch Sie das Programmheft jeden Monat frei Haus? mehr
Online finden Sie das Programm Februar (PDF / Flash) sowie die Kinotermine im Tabellarium Februar zum Ansehen und Ausdrucken.

Mit besten Grüßen vom Museumsufer

i.A. Horst Martin