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Newsletter

29. Januar bis 5. Februar 2009

     
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Liebe Leserinnen und Leser,

aus dem umfangreichen Rechtestock der KirchMedia hat unser Institut bei rund 4600 Titeln die Vertriebsrechte für den deutschsprachigen Raum übernommen. Aus diesem Bestand in- und ausländischer Titel von der Stummfilmzeit bis heute präsentieren wir im Februar einen Querschnitt an Klassikern und Raritäten – wie gewohnt mit Einführungen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. mehr

Unsere Filmreihe Africa Alive im Rahmen des 15. Kulturfestivals geht in die letzte Runde: Noch bis zum 1. Februar sehen Sie Spiel-, Dokumentar- sowie Kurzfilme aus afrikanischen Ländern. Die Galerieausstellung Katanga- Schatten der Vergangenheit zeigt beeindruckende Arbeiten des kongolesischen Fotografen und Videokünstlers Sammy Baloji.

Am kommenden Mittwoch präsentiert der Schriftsteller, Regisseur, Theater- und Hörspielautor Werner Fritsch, der in diesem Jahr die Frankfurter Poetikvorlesungen hält, seinen neuen Film ICH WIE EIN VOGEL – DAS RAD DES GLÜCKS (2008) als Vorpremiere in unserem Haus.

Information & Ticketreservierung unter: 069 - 961 220 220

www.deutschesfilmmuseum.de

 

INHALT

H.R.Giger. Kunst – Design – Film
Matthew Barney: De Lama Lâmina
Frankfurter Poetikvorlesungen: Werner Fritsch
Kino und Couch - Vaterbilder
Klassiker & Raritäten
AFRICA ALIVE 2009 Filmreihe
AFRICA ALIVE 2009 Ausstellung
Kinderkino & kinderatelier
Neues auf filmportal.de
Kinoprogramm zum Ausdrucken
Museumspädagogik

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Online-Shop

         
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  H.R. Giger. Kunst - Design - Film   H.R. Giger. Kunst - Design - Film
Die Sonderausstellung präsentiert einen umfangreichen Einblick in die filmbezogenen Arbeiten des Schweizer Künstlers und Filmdesigners H.R. Giger, dessen berühmteste Kreation das ALIEN für Ridley Scotts gleichnamigen Filmklassiker (GB/USA 1979) ist. Neben zahlreichen Entwürfen und Original-Gemälden sind auch Skulpturen und beeindruckende dreidimensionale Filmtrick-Requisiten sowie Kostümteile zu sehen. mehr
H.R. Giger dankte nach der Ausstellungseröffnung im Gästebuch für die „schönste und liebevollste Inszenierung“. Impressionen von der Eröffnung finden Sie hier
Die Publikation zur Ausstellung ist an der Museumskasse und im Online-Shop erhältlich. mehr
       
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  MATTHEW BARNEY: DE LAMA LÂMINA   MATTHEW BARNEY: DE LAMA LÂMINA
Erstmals in Deutschland auf 35-mm präsentieren wir In Zusammenarbeit mit der Ausstellung Experimenta FOLKLORE im Frankfurter Kunstverein Matthew Barneys Film DE LAMA LÂMINA (2005). Das während des brasilianischen Karnevals entstandene Werk des Medienkünstlers ist eine aufregende Darbietung von Körper, Sexualität und Maschine. Im Mittelpunkt der Erzählung steht Greenman, ein Mischwesen, aus dessen Körper Wurzeln wachsen, die sich später in Blüten verwandeln. Musikalisch untermalt der Gitarrist Arto Lindsay mit seiner Band die Szenerie. mehr
   
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  FRANKFURTER POETIKVORLESUNGEN: WERNER FRITSCH   FRANKFURTER POETIKVORLESUNGEN: WERNER FRITSCH
Über zehn Jahre hinweg führte der Schriftsteller, Regisseur, Theater- und Hörspielautor Werner Fritsch Gespräche mit Roma Sokola (1918-2007), sein Film ICH WIE EIN VOGEL – DAS RAD DES GLÜCKS (2008) ist der Auschwitz-Überlebenden gewidmet. Darin hat Courasch (Jennifer Minetti) noch eine wichtige Aufgabe zu erfüllen: Sie muss ihrer Urenkelin auf die Welt helfen und damit das alte Leben durch ein neues auslösen. mehr
       
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  Otec i syn (Vater und Sohn, 2003)   KINO UND COUCH - VATERBILDER
Den Auftakt der Reihe macht Aleksandr Sokurovs OTEC I SYN (Vater und Sohn, 2003). Darin lebt ein nur 18 Jahre älterer, jung gebliebener Vater mit seinem heranwachsenden Sohn zusammen. Der Tod der Mutter hat zwischen ihnen eine intensive Verbindung entstehen lassen, doch die Konflikte zwischen ihnen nehmen zu, als sie zu spüren beginnen, dass jeder einen eigenen Weg ohne den anderen gehen muss. Im Anschluss sprechen der Psychoanalytiker Frank Dammasch und der Filmkritiker Werner Schneider. mehr
       
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  ALRAUNE (1952)

FIGHT CLUB (1999)

 

 

 

KLASSIKER UND RARITÄTEN
Arthur Maria Rabenalts ALRAUNE (1952) ist die erste Tonadaption des fantastisch-erotischen Erfolgromans von Hanns Heinz Ewers aus den 1920er Jahren. Darin erschafft ein Wissenschaftler, der mit dem Samen eines gehenkten Mörders eine Prostituierte künstlich befruchtet, die betörend schöne, aber gefühllose Alraune (Hildegard Knef). Als junge Frau wird sie von ihrer Herkunft eingeholt...
David Finchers gesellschaftskritische, kontrovers diskutierte Romanverfilmung FIGHT CLUB (1999) zeigt in kompromisslosen Bildern die Auswüchse seelischer und moralischer Leere: Ein von seinem Leben angewiderte Büroangestellter (Edward Norton) gründet mit dem dubiosen Seifenhersteller Tyler Durden (Brad Pitt) den Fight Club, in dem unzufriedene Männer durch Kampf und Schmerz ihrem Frust entfliehen.
Josef von Bákys DER RUF (1949) entlarvt den kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges wieder aufflackernden Nationalismus und gilt als das bedeutendste Filmdokument deutscher Remigration: Der in die USA emigrierte jüdische Professor Mauthner (Fritz Kortner), stößt nach seiner Rückkehr auf offene Ablehnung reaktionärer Kreise und Kollegen. Wir zeigen den Film begleitend zur Ausstellung Liselotte Strelow im Historischen Museum Frankfurt. mehr
       
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  MEMORY BOOKS – DAMIT DU MICH NIE VERGISST …

ON THE RUMBA RIVER (2007)

WWW WHAT A WONDERFUL WORLD

DANCE FOR ALL

ZIMBABWE

 

 

AFRICA ALIVE 2009
ADIEU BONAPARTE (1984) handelt von den Anfängen des Kolonialismus in Ägypten im Jahr 1798: Der gebildete General Caffarelli sympathisiert mit zwei Brüdern, die für die Unabhängigkeit kämpfen, und versucht zu vermitteln.
In Uganda begleitete Regisseurin Christa Graf für ihre Dokumentation MEMORY BOOKS (2007) HIV-infizierte Mütter, die Erinnerungsbücher für ihre Kinder schreiben. Gemeinsam setzen sie sich im Projekt mit dem bevorstehenden Tod auseinander – und finden unerwartete Stärke und Trost.
Der Dokumentarfilm ADWA (1999) erinnert an eine Episode der Kolonialgeschichte: 1896 schlägt die militärisch unterlegene Armee Äthiopiens das Heer Italiens, dieser Sieg erzeugt eine Signalwirkung für andere afrikanische Völker.
Ein Kurzfilmprogramm zeigt HUMANITAIRE (2006) über einen von UN-Truppen begleiteten Flüchtlings-Transport, RÉFUGIEÉS MAIS HUMAINS (2006) über das Leben in einem Flüchtlingslager im südlichsten Tschad sowie SACRÉES BOUTEILLES (2005) über einen Künstler, der leere Flaschen zu außergewöhnlichen Werken verarbeitet.
Der Dokumentarfilm ON THE RUMBA RIVER (2007) widmet sich Papa Wendo, einer Legende der kongolesischen Musik. Die Kamera bietet nicht nur ein Wiedersehen der Musiker, sondern auch Szenen aus dem Alltagsleben.
In WWW What a Wonderful World (2006), einer außergewöhnlichen Liebesgeschichte, kreuzen sich in der pulsierenden Metropole Casablanca die Wege des Auftragskillers Kamel, der Verkehrspolizistin Kenza, der Gelegenheitsprostituierten Sonat und dem Hacker Hickam.
DANCE FOR ALL (2007) stellt das gleichnamige Tanzprojekt vor, das von der Primaballerina Phyllis Spira und ihrem Mannes Philip Boyd in den Townships von Kapstadt gegründet wurde. Der Film stellt drei Tänzer vor, ihre Träume und die harte Arbeit.
ASHES AND EMBERS (1982) erzählt die Geschichte eines traumatisierten schwarzen Vietnam-Veteranen. Erst durch die Rückbesinnung auf die Geschichte seines Volkes in Nord-Amerika und die Wurzeln der Afroamerikaner beginnt sein Heilungsprozess.
Nach dem Aids-Tod ihrer Mutter beschließt ZIMBABWE (2007), von ihrem patriotischen Vater so genannt, nach Südafrika zu gehen um für ihre Familie Geld zu verdienen. Als Hausangestellte wird sie dort von ihrem Arbeitgeber missbraucht.
Das Internationale Filmfestival von Jeonju (Südkorea) fördert jedes Jahr Kurzfilme, unter dem Titel „Return” waren im vergangenen Jahr erstmals afrikanische Filmemacher vertreten: Wir präsentieren mit EXPECTATIONS (2000), THE ALPHABET OF MY MOTHER (2000) und THE BIRTHDAY (2000) eine Auswahl.
Im Kinderkino laufen in dieser Woche mit DER GROSSE MARKT (2006) und dem Vorfilm MENGED (2006) ebenfalls Beiträge von Africa Alive. mehr

       
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  Galerieausstellung Katanga – Schatten der Vergangenheit

 

 

AFRICA ALIVE 2009
Die Galerieausstellung Katanga – Schatten der Vergangenheit
zeigt eine Spurensuche des kongolesischen Photographen Sammy Baloji. Als Motive dienten zerfallene Industriegebäude einer Bergwerkgrube aus der belgischen Kolonialzeit. Seine Arbeit thematisiert die Ausbeutung: In die aktuellen Fotos montiert er historische Aufnahmen von Arbeitern. Die Schatten der Vergangenheit führen zu den Wurzeln heutiger Probleme. mehr
   
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  MENGED

Satourday am 31. Januar

  KINDERKINO & KINDERATELIER
O GRANDE BAZAR (Der große Markt, 2006) spielt in Maputo, der Hauptstadt von Mosambik und erzählt von der Freundschaft zweier unterschiedlicher Jungen, die sich auf einem afrikanischen Markt treffen. Während der eine versucht, Geld zu verdienen, schlägt sich der andere mit kleinen Gelegenheitsdiebstählen durch. Dabei werden viele Eindrücke vom Alltagsleben des Landes vermittelt. Der Vorfilm MENGED (2006) zeigt einen Vater mit seinem Sohn auf ihrem Weg zum Markt in einem äthiopischen Dorf. mehr
Am letzten Samstag des Monats lädt der Satourday wieder Kinder und Erwachsene zu einer Entdeckungsreise rund ums Geschichten erzählen ein: Groß und Klein können in unserem kinderatelier winterliche Trickfilme drehen. mehr
Samstag und Sonntag können bastelfreudige Besucher Trick- und Knetfilme in unserem kinderatelier drehen (jeweils von 14 bis 18 Uhr) ohne Voranmeldung. mehr
       
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  filmportal.de   filmportal.de
Neu im Kino: Die wilden Hühner und das Leben
Die "Hühner" sind wieder da – und in mancher Hinsicht "wilder" als zuvor: Sprotte (Michelle von Treuberg), Melanie, Frieda, Wilma und Trude werden langsam aber sicher erwachsen, was bedeutet, dass auch ihre Abenteuer und Probleme bei allem Humor eine etwas ernstere Note bekommen. mehr
Neu im Kino: Teenage Angst
In einem Elite-Internat schließen sich vier Schüler zu einem exklusiven Geheimclub zusammen, der sich unter dem Einfluss eines der Jugendlichen immer stärker in ein sadistisches Zwangssystem verwandelt. mehr
Regisseur der Woche: Ernst Lubitsch
Vor 117 Jahren, am 29. Januar 1892, wurde Ernst Lubitsch in Berlin geboren. Aufgewachsen im traditionellen Textilgewerbe der Stadt, widmeten sich die ersten Filme des rasant aufstrebenden Star-Komikers dem liebevoll überzeichneten Milieu seiner Jugend, so etwa wundervoll zu sehen in "Schuhpalast Pinkus". mehr
       
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  Kinotermine im Deutschen Filmmuseum (Telefon 069 / 961 220 220)
   

 

Tagsüber

18 Uhr

20.30 Uhr

22.30 Uhr

29 Do

 

Africa Alive | Klassiker & Raritäten
El wada ya Bonaparte (OmfU)
Einführung: Felix Schürmann

Africa Alive
Memory Books – Damit du mich nie
vergisst … (OmU)

 

30 Fr

Africa Alive | Kinderkino
14.30 Uhr Der große Markt (DF)
16.00 Uhr Adwa (OmU)

Africa Alive
Kurzfilme: Humanitaire, Réfugiés mais humains, Sacrées bouteilles, u.A. (OmeU)

Africa Alive
On the Rumba River – Wendo (OmU)

Africa Alive
WWW What a wonderful World (OmU)

31 Sa

16.00 Uhr Africa Alive
Dance for all (OmU)

Africa Alive | Klassiker & Raritäten
Ashes and Embers (OmU)

Africa Alive
Zimbabwe (OmeU, engl./shona)

Africa Alive
Kurzfilme: Return, Expectations, The Birthday, The Alphabet of my Mother (OmeU)

01 So

16.00 Uhr: Kinderkino | Africa Alive
Vorfilm: Menged (OmeU)
Der große Markt (OmU)

Africa Alive
Zimbabwe (OmeU)

Africa Alive
WWW. What a Wonderful World
(OmU)

 

02 Mo

Keine Vorstellung

Keine Vorstellung

Keine Vorstellung

Keine Vorstellung

03 Di

 

Klassiker & Raritäten

Alraune

Experimenta Folklore 
De Lama Lâmina (OF)

 

04 Mi

 

Klassiker & Raritäten
Fight Club (DF)
Einführung: Stefan Adrian

Poetik Vorlesungen Werner Fritsch
Ich wie ein Vogel – Das Rad des Glücks
Zu Gast: Werner Fritsch

 

05 Do

 

Klassiker & Raritäten
Der Ruf

20.00 Uhr: Kino und Couch
Vater und Sohn (OmU)
Im Gespräch: F. Dammasch (Psychoanalytiker),
W. Schneider (Filmkritiker)

 

         
 

Alle Termine und Filmtexte finden Sie in unserem gedruckten Programmheft, das im Museum ausliegt und postalisch an Inhaber der Kinocard und Mitglieder unserer Freundeskreise verschickt wird. Wollen auch Sie das Programmheft jeden Monat frei Haus? mehr
Online finden Sie das Programm Januar (PDF / Flash) und Februar (PDF / Flash) sowie die Kinotermine im Tabellarium Januar und Tabellarium Februar zum Ansehen und Ausdrucken.

Mit besten Grüßen vom Museumsufer

i.A. Horst Martin